MLS: David Beckham bekommt Probleme mit geplantem Stadion in Miami

In formiert sich Widerstand gegen die Baupläne des neuen Fußballstadions. Nach den Vorstellungen von soll die neue Arena in Hafennähe gebaut werden. Doch die dortigen Unternehmen sehen von den Plänen teilweise ihre Existenz bedroht beziehungsweise enorm beeinträchtigt.

Bündnis bezieht klar Stellung

Ein Aktionsbündnis von einflussreichen Unternehmen, die im Hafen von Miami ansässig sind, hat sich in einem offenen Brief zu Wort gemeldet. Dieser wurde in einer ganzseitigen Annonce im Miami Herald veröffentlicht. „Wir unterstützen die Pläne eines Fußball-Vereins in Miami, aber nicht den Bau eines Stadions in Hafennähe. Es würde ein großes Risiko für Arbeitsplätze sowie die Schifffahrt und damit für die Zukunft des Hafens bedeuten“, schrieb das Bündnis. Zur „Widerstandsgruppe“ gegen David Beckham zählen Kreuzfahrt- und Cargounternehmen.

startet 2016 oder 2017 in Miami

Nach den aktuellen Plänen soll die Major League Football 2016 oder 2017 in Miami starten. Wenn es nach den Vorstellungen des Franchisenehmers David Beckham geht, wird in einem neuen Stadion direkt im Hafenbereich gespielt. Das Projekt umfasst neben der Arena, ein Einkaufszentrum, mehrere gastronomische Einrichtungen, Freiterrassen, eine Diskothek und eine große Parkfläche. Aus dem Stadtzentrum soll der Fußmarsch über eine neue Brücke lediglich 15 Minuten dauern.

Die Gruppe des ehemaligen englischen Nationalspielers ist der Meinung, dass mit dem Projekt die gesamte Hafengegend enorm aufgewertet werden kann. Für den „Notfall“, sollte die Baugenehmigung nicht erteilt werden, haben die Clubeigner jedoch noch weitere Optionen offen. Lediglich ein neues Stadion auf städtischem Grund wird es wohl nicht geben. Dies hat der Bürgermeister von Miami bereits abgelehnt.

Das Projekt am Hafen ist architektonisch einmalig. Durch die offenen Bereich können die Zuschauer nicht nur die Kicker auf dem Rasen bewundern, sondern gleichzeitig die Skyline von Miami genießen und einen Blick auf den Miami Beach werfen. Die neue Fußballarena soll ein Fassungsvermögen von 35.000 Zuschauern haben.

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