NBA: Marc Gasol verlängert bei den Grizzlies und gibt Spanien einen Korb

Der spanische Topstar Marc Gasol wird auch in den kommenden fünf Jahren bei seinem bisherigen Arbeitgeber Memphis Grizzlies auf Korbjagd in der NBA gehen. Zum ersten Mal hingegen muss Spanien bei einem wichtigen Turnier auf den Center verzichten.

Marc Gasol soll über 100 Millionen US-Dollar erhalten

Wie mehrere spanische Medien am Dienstag berichteten, hat Marc Gasol bei den Grizzlies für fünf weitere Jahre unterschrieben. Der 30 Jahre alte Center soll dafür über 100 Millionen US-Dollar erhalten. In der vergangenen Saison schaffte es der spanische Nationalspieler auf 17,4 Punkte, 3,8 Assists und 7,8 Rebounds im Schnitt pro Spiel in der NBA. Der Katalane, der 2008 zu den Grizzlies wechselte, trug damit dazu bei, dass Memphis Rang fünf in der Western Conference nach der regulären Saison erreichte. Im Viertelfinale folgte aber bereits das Aus gegen die Golden State Warriors, den späteren Finalisten. Bekanntlich spielt sein Bruder Pau beim sechsmaligen Meister Chicago Bulls.

Marc Gasol und Pau Gasol im Wechselspiel

Marc Gasol wurde 2007 von den Los Angeles Lakers an 48. Stelle gedraftet. Zu dieser Zeit spielte sein fünf Jahre älterer Bruder Pau bereits bei den Memphis Grizzlies (seit 2001). Im Februar 2008 dann gab es einen interessanten Trade. Die Grizzlies sicherten sich nämlich die Rechte an Marc Gasol, während Pau im Gegenzug nach Los Angeles wechselte. Dort blieb der Power Forward bis zum vergangenen Jahr, ehe er nach Chicago wechselte. Marc Gasol wiederum spielt nach wie vor bei den Memphis Grizzlies und verlängerte jetzt um fünf Jahre.

STREAME DEINEN SPORTLIVE FÜR 1 MONAT KOSTENLOS

Spanien ohne den Center Gasol

Gleichzeitig wurde nun auch bekannt, dass die spanische Basketball Nationalmannschaft ohne den NBA-Center Marc Gasol bei der EM 2015 auskommen muss. Nach Navarro vom FC Barcelona, der verletzungsbedingt absagen musste, gibt es somit den zweiten prominenten Ausfall für die La Roja. Gasol wird damit zum ersten Mal seit neun Jahren hintereinander nicht zur Verfügung stehen, wie spanische Medien berichten.

Foto: Verse Photography

data-ad-format="auto"