NFL: Michael Sam zu den Dallas Cowboys?

Aus der nordamerikanischen National Football League (NFL) gibt es heute gleich mehrere interessante Dinge zu berichten. Besonderes Interesse rufen dabei Michael Sam und Jim Irsay hervor. Während der homosexuelle Footballer Sam auf ein Engagement in der NFL hoffen darf, bleibt dem Besitzer der Colts eine Haftstrafe erspart.

Michael Sam wird von den Dallas Cowboys getestet

Durchaus überraschend darf Michael Sam nun wieder von einer Karriere in der wichtigsten American Football Liga der Welt träumen. Denn wie nun ESPN in den Vereinigten Staaten berichtet, wollen die Dallas Cowboys in den Trainingskader aufnehmen. Kurz vor dem Start der neuen Saison kann der Defensive End somit wieder auf eine NFL Karriere hoffen. Am vergangenen Samstag noch war Sam bei der letzten Reduzierung des Kaders der St. Louis Rams gestrichen worden. Sollte es Michael Sam nun bei den Cowboys in den NFL Kader schaffen, wäre er der erste bekennende Homosexuelle, der in der NFL spielt. Beim Draft im Sommer wurde Michael Sam in Runde sieben an Position Nummer 249 ausgewählt. In der Pre-Season spielte der homosexuelle Footballer recht ordentlich und schaffte es fast in den Kader der Rams. Dies hat er zwar verfehlt, doch nun könnte es Michael Sam bei den Dallas Cowboys schaffen.

Jim Irsay muss nicht ins Gefängnis

Unterdessen wurde bekannt, dass der Besitzer der Indiana Colts nicht ins Gefängnis muss. Denn nach einer Autofahrt unter Einfluss von Medikamenten kam Jim Irsay mit einer Bewährungsstrafe davon. Der sich bei der Verhandlung schuldig bekennende 55-jährige wurde zu einer einjährigen Bewährungsstrafe verurteilt. Der Besitzer des NFL-Teams muss sich nun regelmäßigen Drogentests unterziehen. Auch von der Liga bekam der Boss der Indiana Colts eine Strafe. Er wurde wegen eines Verstoßes gegen die Verhaltensregeln sechs Spiele gesperrt. Zudem muss er eine halbe Million US-Dollar – umgerechnet rund 380.000 Euro – bezahlten. Dabei darf Jim Irsay nicht beim Training erscheinen und er muss auch dem Klubgebäude während der Strafe fernbleiben. Darüber hinaus darf der Milliardär während seiner Sperre weder Interviews geben noch Social Media Einträge zu Themen rund um die NFL verfassen.
Foto: flickr.com/Zennie Abraham

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