NBA: Nach 20 Jahren tritt Kobe Bryant zurück

Am Saisonende wird nach 20 Jahrein in der abtreten und hat damit die Sportwelt überrascht. Das Feuer ist verglimmt, die Leistung implodiert und den Rest erledigt die Lakers-Misere – wobei er sie mit in Schuld hat.

Die Gier nach ist nicht mehr vorhanden

Der einstmals fast schon ein krankhaft besessener Wettkämpfer, der nicht einmal Basketball vergessen konnte, während der von Zen-Meister Phil Jackson erlernten Meditation, will nicht mehr und gibt am Ende der Saison auf. Die Entscheidung die er trifft ist konsequent, wobei allein der Zeitpunkt der Verkündung die Sportwelt überrascht, denn eine fröhliche Abschiedstour durch die NBA-Arenen passt eigentlich gar nicht zu dem so ehrgeizigen Spieler. Die einzige Erklärung für den Rücktritt aus der NBA kann seine schwindende Leistungsfähigkeitsein, denn Bryant spielte die schwächste Saison seit seinem Rookie-Jahr 1996/97, wo er nur 15 Minuten Einsatzzeit erhielt.

Die Misere der Lakers bringt das Fass zum überlaufen

Besonders die Wurfquoten sind erschreckend, auch wenn er seine Würfe nach wie vor nimmt, aber aktuell nur 30 % trifft und von der Dreierlinie trifft sogar nur jeder fünfte Versuch. Das Bryant nicht glücklich ist mit seinen Lakers in den letzten Momenten seiner Karriere in den Niederungen der Liga zu verbringen, dass ist verständlich, doch er nimmt auch noch kaum am Angriffspiel teil: Ganze 3,4 Assists im Schnitt belegen diese Aussage.

Jordan wusste Bescheid

All das deutet auf ein unwürdiges Ende hin von einem der größten Stars in der NBA-Historie, der sogar seine Sportart überstrahlte, ganz in der Tradition eines Michael Jordan. Bryant verbannte sein Idol bereits in der vergangenen Saison auf den dritten Rand der ewigen Scorerliste. Er hatte schon immer eine besondere Beziehung zu Jordan und dementsprechend war er es, der als erster von dem Rückzug aus der NBA erfuhr.

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