Cleveland Cavaliers: Saison-Vorschau 2014/2015

Bei welchem Team hat sich im Sommer am meisten getan? Richtig, bei den . Doch wie gut sind die Cavs für die nächste Saison aufgestellt?

Ab- und Zugänge der Cleveland Cavaliers

Der Wechsel von zurück zu den Cleveland Cavaliers war der spektakulärste Wechsel des Sommers. Quasi über Nacht gehörten die Cavs automatisch zum erweiterten Favoriten-Kreis auf den Titel, denn wer den besten Spieler der Welt in den eigenen Reihen hat, hat auch immer eine Chance, vorne mitzuspielen. Vor allem wenn er mit Kyrie Irving und Kevin Love zwei großartige Spieler an seiner Seite hat. Und dass das Prinzip der „Big Three“ durchaus Früchte tragen kann, haben wir ja schon in den letzten Jahren in Miami gesehen.

Doch auch sonst hat sich noch einiges getan bei den Cavaliers: Für Kevin Love sind nämlich die beiden #1 Picks Andrew Wiggins und Anthony Bennett zu den Timberwolves gewechselt und auch Spencer Hawes, Luol Deng, Tyler Zeller, Jarrett Jack, Sergey Karasev, Alonzo Gee, C.J Miles und natürlich der Trainer Mike Brown haben sich aus Cleveland verabschiedet. Dafür holte man im Gegenzug Trainer David Blatt, Mike Miller, James Jones, Brendan Haywood und Shawn Marion.

In der Offensive kaum zu stoppen

Die Offensive sollte nun wirklich nicht das Problem der Cavaliers sein. Denn mit James, Love und Irving hat man drei Spieler in den eigenen Reihen, die alle jederzeit verdammt gefährlich werden können. Jeder kann für den anderen Räume schaffen und wenn das Offensivspiel der Cavs variiert und flexibel bleibt, dürfte man die Jungs wohl nie ganz ausschalten können. Klar, wenn die drei Jungs mal eine Pause brauchen, sieht es schon etwas schlechter aus, denn so wirklich tief besetzt sind die Cavs nicht. Doch auch da gibt es einige Optionen, die durchaus für ein paar Punkte gut sein könnten.

Schwächen in der Defensive

Problem der Cavaliers wird aller Voraussicht nach die Defensive sein. Natürlich ist LeBron James ein erstklassiger Verteidiger, doch Love und Irving sind das nicht. Varejao sollte in der Defensive durchaus eine Waffe sein, doch zuletzt musste sich der Center immer wieder mit Verletzungen rumschlagen und es ist unwahrscheinlich, dass sich das in der nächsten Saison ganz plötzlich ändern wird. Mindestens einen Defensiv-Spezialisten haben die Cavaliers allerdings noch auf der Bank sitzen, Shawn Marion nämlich. Der hat in den letzten Jahren im Trikot der Dallas Mavericks (hier unserer Saison-Vorschau zu den Mavs) schon den ein oder anderen Offensivspieler verzweifeln lassen. Man darf also gespannt sein, wie Marion im Spiel der Cavs eingebunden wird.

Ausblick

Die Cavaliers werden (wenn alles normal läuft) ganz vorne im Osten mitspielen. Auch die Conference Finals sind durchaus im Bereich des Möglichen – doch dann? Warten Teams, die in der Verteidigung deutlich stärker aufgestellt sind. Dazu zählen zum Beispiel die San Antonio Spurs, die Chicago Bulls, die Oklahoma City Thunder und vielleicht auch die . Man muss also abwarten, wo die Cavs letztendlich landen werden.

Quelle Bild: Keith Allison | Flickr

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