NBA: 24 Milliarden US-Dollar für neuen TV-Vertrag

Die hat wie erwartet den Vertrag für die -Übertragungsrechte verlängert. Dabei allerdings stößt die beste -Liga der Welt in neue Sphären vor mit Blick auf die ausgehandelten Summen.

Bisherige Einnahmen werden fast verdreifacht

Laut aktuellen Medienberichten aus den USA wird der noch laufende Vertrag mit und vorzeitig um neun Spielzeiten verlängert. Somit gilt der Kontrakt nicht mehr bis zum Ende der übernächsten Saison 2015/2016, sondern sogar bis zum Jahr 2025. Für die neuen neun Jahre sollen dabei 24 Milliarden US-Dollar fließen. Dies sind umgerechnet rund 19 Milliarden Euro. Sollten diese Informationen stimmen, dann würde die NBA ihre bisherigen Einnahmen nahezu verdreifachen. „Die Verlängerung der Zusammenarbeit begeistert uns. Unsere Fans werden weiterhin von der außergewöhnlichen Berichterstattung profitieren“, erklärte NBA-Commissioner Adam Silver.

NBA selbst nennt keine Zahlen

Die NBA selbst nannte in der offiziellen Mitteilung keine Zahlen, genauso wenig wie auf einer Pressekonferenz in New York. Sollten die Angaben der Medien aber stimmen, dann kassiert die Liga künftig 2,66 Milliarden US-Dollar pro Saison anstelle von bislang durchschnittlich 930 Millionen Dollar. Zum Rechtepaket gehören aber nicht nur die Live-Übertragungen im TV, sondern auch die Highlights-Berichterstattung, sowie die Bereiche Audio, Digital und internationale NBA-Vermarktung, also beispielsweise auch die Vermarktung für interessierte europäische Anstalten. „Die NBA war noch niemals zuvor populärer als jetzt – diese Steigerung wird unter Adam Silvers Führung gar noch weiter wachsen“, erklärte ESPN-Präsident John Skipper. Er fügte hinzu: „Für ESPN ist diese Übereinkunft die Fortsetzung unserer ertragreichen wie langjährigen Beziehung zur NBA.“

NBA Profis profitieren von den neuen Einnahmen

Besonders freuen dürfte der neue Vertrag auch die Profis aus der NBA. Denn diese Mehreinnahmen bedeuten auch Vorteile für die Spieler. Mit den erhöhten TV-Zahlungen wird sich nämlich die Gehaltsobergrenze für die Akteure nach oben verschieben. Denn die Clubs haben durch den neuen Kontrakt mehr Geld zur Verfügung.

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