Chicago schafft Sensation in Miami

Ziemlich überraschend haben die Spiel 1 bei den gewonnen. Robinson führt die Bulls zum Sieg, nur James hält wirklich dagegen.

Erfolgreich ohne Rose, Deng und Hinrich

Für viele galten die Heat als haushoher Favorit in Spiel 1 und in der gesamten Serie, nicht zuletzt weil die Bulls ohne Rose, Deng und Hinrich in die erste Partie gehen mussten. Doch wozu hat man bei den Bulls denn einen Nate Robinson? Trotz einer Gesichtsverletzung aus der ersten Hälfte, die mit zehn Stichen genäht werden musste, erzielte er 24 Punkte in der zweiten Hälfte, unter anderem markierte er auch die letzten sieben Zähler. So lautete das Endergebnis dann 86:93 aus Sicht der Heat.

Respekt muss man auch unbedingt Jimmy Butler zollen, der erneut für den kranken Luol Deng in die Bresche sprang und zum dritten Mal in Folge volle 48 Minuten durchspielte und dabei sogar noch 21 Punkte und 14 Rebounds beisteuerte. Überhaupt war man den Heat unter den Brettern deutlich überlegen.

Der MVP hält dagegen

Auf Seiten der Heat konnte einzig und allein Lebron James so wirklich überzeugen. Er steuerte 24 Punkte, acht Rebounds und sieben Assists bei, Wade blieb mit 14 Punkten und zwei Rebounds relativ blass, auch Bosh konnte nur neun Punkte erzielen. Dennoch sollte man die Heat noch lange nicht „abschreiben“, sie werden sich mit Sicherheit in den nächsten Spielen steigern.

Bild: Keith Allison

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