Adrian Peterson verklagt die NFL

Der gesperrte und wegen häuslicher Gewalt verurteilte Adrian Peterson will seine Sperre durch die National Football League (NFL) nicht akzeptieren. Gemeinsam mit der Spielergewerkschaft verklagt der Spieler der Minnesota Vikings die Liga.

Adrian Peterson schlug vierjährigen Sohn mit Ast blutig

Im Mai dieses Jahres schlug Adrian Peterson seinen vier Jahre alten Sohn mit einem Ast blutig. Dafür war er im November vom Staate Texas zu 80 Stunden gemeinnütziger Arbeit und einer Geldstrafe von 4.000 US-Dollar verurteilt worden. Da er die Anklage akzeptierte, entging der 29 Jahre alte NFL-Profi einer Gefängnisstrafe. Allerdings zeigte er keine Reue, denn sein Anwalt führte die Argumentation ins Feld, Peterson habe „genauso erzogen, wie er es selbst als Kind erfahren“ habe. Die NFL aber suspendierte Peterson bis zum Ende dieser Saison. Dagegen lehnte der Kinder prügelnde Spieler Einspruch ein, der aber von der Liga abgelehnt wurde. Somit darf er erst wieder am 15. April zu den Minnesota Vikings zurückkehren – sofern der Club ihn dann überhaupt noch will.

Klage eingereicht durch den Spieler der Minnesota Vikings

Doch Peterson will dieses Urteil nicht akzeptieren. Deswegen hat er nun zusammen mit der Spielergewerkschaft Klage gegen die NFL eingereicht. Seiner Argumentation zufolge ist die Suspendierung unfair und der NFL-Richter sei voreingenommen gewesen. Denn er war demnach früher im Management der NFL tätig. Außerdem habe sich der Richter von der öffentlichen Stimmungsmache gegen Peterson beeinflussen lassen. Deswegen fordert der 29-jährige nun ein neues Urteil durch einen Richter, der unabhängig von der NFL ist. Außerdem geht es in der Verhandlung auch um die Frage, ob das verschärfte Reglement der NFL hätte angewandt werden dürfen. Denn das neue Regelwerk gilt erst seit August dieses Jahres, der Vorfall der häuslichen Gewalt durch den NFL-Profi ereignete sich aber schon im Mai.

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