NBA Playoffs: Raptors und Pacers schlagen zurück

Die Indiana Pacers und die Toronto Raptors haben in den diesjährigen NBA Playoffs zurückgeschlagen, in beiden Serien steht es nun 1:1. Die Chicago Bulls verlieren auch ihr zweites Spiel.

Indiana Pacers vs. Atlanta Hawks 101:85

Nachdem die Hawks das erste Spiel gegen die Pacers noch „stehlen“ konnten, zeigten die Jungs aus Indiana beim zweiten Spiel eindeutig, wer der Herr im Hause ist – ganz ähnlich wie es schon die Los Angeles Clippers in Spiel 2 gemacht hatten, als sie mit ungefähr 40 Punkten die Golden State Warriors nach Hause schickten. Bei den Pacers fiel der Sieg zwar nicht ganz so hoch aus, trotzdem kamen die Hawks in der ersten Hälfte nicht über 33 Punkte hinaus – man musste also früh akzeptieren, dass es diesmal nichts zu holen gab.

Den Sieg hatten die Indiana Pacers in erster Linie Paul George zu verdanken, der mit 27 Punkten, 10 Rebounds und 6 Assists eine tolle Leistung zeigte. Auch Luis Scola kam stark von der Bank und erzielte 20 Punkte und 7 Rebounds. Schön zu sehen: Auch Dennis Schröder durfte erstmals in den NBA Playoffs ran, er erzielte im letzten Viertel noch 5 Punkte (beide Würfe verwandelt) und sammelte 2 Rebounds ein. Jetzt geht die Serie nach Atlanta – und dort konnten die Pacers seit 2006 nur zwei Mal gewinnen. Es warten also noch einige spannende Spiele auf uns.

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Toronto Raptors vs. Brooklyn Nets 100:95

Das erste Spiel konnten die Nets in Toronto gewinnen, doch ähnlich wie Paul George bei den Pacers nach einem schwachen ersten Spiel in Spiel 2 eine tolle Leistung gezeigt hattte, blühte auch DeMar DeRozan nach seiner zuletzt schwachen Performance auf: Mit 30 Punkten und einigen enorm wichtigen Treffern kurz vor Ende der Partie führte er seine Raptors vor beeindruckender Kulisse zum Sieg.

Paul Pierce, der mit seiner starken Leistungen am Ende von Spiel 1 zuletzt überzeugt hatte, erwischte keinen guten Tag. Von The Truth gab es in erster Linie Fehlwürfe zu sehen, nur 2 von 11 Würfen konnte er verwandeln. Bester Mann im Trikot der Nets war Joe Johnson mit 18 Punkten. Coach Jason Kidd bleibt dennoch optimistisch und freut sich auf die kommenden Spiele vor dem heimischen Publikum.

Chicago Bulls vs. Washington Wizards 99:101

Dass die Washington Wizards beide Spiele in Chicago gewinnen würden, hatten vermutlich auch nur die wenigsten gedacht. Es war ein denkbar enges Spiel 2: Gleich zu Beginn zogen die Wizards davon und spielten sich einen kleinen Vorsprung heraus, das dritte Viertel ging dann aber eindeutig an die Bulls und die Jungs rund um den frisch gebackenen Defensive Player of the Year Joakim Noah konnten die Führung zurückerobern. Noah kam auf 20 Punkte und 12 Rebounds, auch D.J. Augustin spielte groß auf und erzielte 25 Punkte – doch letztendlich sollte es nicht reichen für die Bulls.

Die Wizards hatten wenige Sekunden vor dem Ende sogar noch die Möglichkeit, den Sieg in regulärer Spielzeit perfekt zu machen – doch letztendlich sollte es dann, angeführt von einem starken Nene mit 17 Punkten und 7 Rebounds, in der Overtime klappen. In dieser Serie steht es nun also 2:0 für die Washington Wizards, die beiden nächsten Spiele finden nun in Washington statt und theoretisch könnten die Wizards dann sogar den Sweep perfekt machen.

Quelle Bild: Keith Allison | Flickr

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