Jürgen Klinsmann nicht erfreut über MLS-Rückkehrer

In der Major League Soccer (MLS) in Nordamerika gibt es inzwischen einige US-Nationalspieler, die aus Europa in die Heimat zurückgekehrt sind. Wenig Gefallen an der Rückkehr von Michael Bradley, Clint Dempsey und Co. findet derweil US-Nationaltrainer Jürgen Klinsmann.

Jermaine Jones, Michael Bradley und Co. werten MLS aus

Denn nach Auffassung des ehemaligen deutschen Nationaltrainers sollten die Führungsspieler des US-Nationalteams nicht in die MLS zurückkehren. „It’s going to very difficult for them to keep the same level“, erklärte der Schwabe. Demnach also wird es laut dem US-Nationaltrainer schwierig für die Spieler, ihr Leistungsniveau zu halten. In den vergangenen Monaten schlossen sich unter anderem Michael Bradley, Clint Dempsey, Jermaine Jones, DaMarcus Beasley und Maurice Edu nach Engagements in Europa wieder oder erstmals MLS-Teams an. Die nordamerikanische Liga freut sich natürlich über diese Deals, sollen die US-Nationalspieler dafür sorgen, dass das Level der Liga weiter ansteigt. Davon sollen dann jüngere Talente wie DeAndre Yedlin oder Lee Nguyen profitieren, die von den „alten Hasen“ einiges lernen sollen. Doch Klinsmann sieht den Rückschritt der Stars mit gemischten Gefühlen.

Jürgen Klinsmann nicht glücklich über Situation

Denn trotz aller Versuche bislang kann die MLS natürlich längst nicht das Niveau der großen europäischen Ligen vorweisen, selbst vermeintliche Mittelklasse-Ligen in Europa scheinen stärker zu sein als die MLS. Insbesondere am Beispiel Bradley machte sich Klinsmann fest, dass es schwierig wird, den Level zu halten. Denn der US-Nationalspieler wechselte vom UEFA Champions League Teilnehmer AS Rom zum MLS-Mittelklasse-Team FC Toronto. Die hoffnungsvoll gestarteten Kanadier verpassen zum achten Mal hintereinander die Playoffs, sodass für Bradley schon bald Saisonende angesagt ist. Aus diesem Grunde ist Jürgen Klinsmann unsicher, ob Bradley seine Form halten kann, die er in Italien zeigte. “I think he’s faced with a very, very difficult year. Making that decision to go from Roma, a Champions League team, to now Toronto, a team that it seems like they’re not even qualifying for the playoffs, it’s a huge disappointment. That comes along with, you adjust yourself to whatever environment you are in, so he had to adjust to the environment he’s with in Toronto, instead of maybe an environment that plays Champions League football. So he’s going through that experience now, and still coming in now the first time since the World Cup he has to prove that he hasn’t lost a bit. Obviously we will keep working and pushing, but it’s down to him and his environment to see what level he is capable to play.” Gespannt darf verfolgt warden, ob Klinsmann Recht behält.

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