Jermaine Jones bei New England Revolution in der MLS gelandet

Dass in der Major League Soccer () landen würde, war schon seit Wochen spekuliert worden.
Nun ist der Deal fix. Am Ende machte das Rennen um den US-amerikanischen Nationalspieler, der einst auch das DFB-Trikot getragen hatte.

New England Revolution gewinnt das Los

Nachdem der gebürtige Frankfurter einst in der Bundesliga bei Eintracht Frankfurt, Bayer 04 Leverkusen und FC Schalke 04 sowie in England und der Türkei kickte, erfolgt nun also der Wechsel in die MLS. Der defensive Mittelfeldspieler wird hier künftig für New England Revolution auflaufen, das Losglück hatte. Denn auch Chicago Fire hatte Interesse am 32-jährigen Nationalspieler. Da Spieler in der MLS die Verträge mit der Liga und nicht mit den Vereinen abschließen, wird bei einem Interesse mehrerer Clubs per Los entschieden. Hier nun hatte die Mannschaft aus der Region Boston das Glück. Jermaine Jones erklärte: „Ich freue mich auf die MLS und Revolution. New England ist ein interessantes Team, das sich im Aufschwung befindet. Ich denke, dass ich beim Kampf um die Playoff-Plätze helfen kann.“

Jermain Jones mit New England Revolution in den Playoffs?

Der Sprung in die Playoff Ränge ist für die Revs durchaus noch möglich. Aktuell befindet sich das Team auf Rang sieben der Eastern Conference. Mit 30 Punkten aus 24 Spielen beträgt der Rückstand auf den Pre-Playoffs-Rang jedoch nur einen Zähler, auf die direkte Playoff-Qualifikation sind es hingegen drei Zähler Rückstand. Jones unterschrieb einen Vertrag bis Ende des Kalenderjahres und der Saison 2015 und wird in diesem Zeitraum 3,6 Millionen Euro verdienen. Als Designated Player bekommt er damit wesentlich mehr als der durchschnittliche MLS-Profi. Jermaine Jones bestritt bislang die meisten Pflichtspiele in einem Verein für den FC Schalke 04, wo er in 185 Pflichtspielen 10 Tore und 18 Vorlagen erzielte. Für die US-Nationalmannschaft war der gebürtige Frankfurter 46 Mal am Ball (3 Tore), für das deutsche Nationalteam lief er in drei Freundschaftsspielen unter Joachim Löw auf, sowie zuvor acht Mal für die U21 des DFB unter Hannes Löhr (3 Tore).

Foto: flickr.com/fonticellainterview11

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