NHL: Peter Laviolette übernimmt die Nashville Predators

In den nächsten zwei Wochen wird die Eishockeynationalmannschaft der USA als Trainer ins WM Turnier in Weißrussland führen. Danach ist jedoch definitiv Schluss. Laviolette wird in der nächsten Saison als Trainer an der Bande in der stehen. Der Coach übernimmt die .

Laviolette holte schon Stanley Cup

Als Spieler kam Peter Laviolette auf nur 12 Einsätze für die New York Rangers in der NHL. Seine Karriere vollzog sich vorwiegend in der zweitklassigen AHL. Trotzdem gehörte Laviolette 1988 und 1994 zur Olympianationalmannschaft seines Teams, einmal sogar als Kapitän. Seine ersten Erfahrungen an der Bande der NHL sammelte er als Assistenztrainer zur Jahrtausendwende bei Boston Bruins. In den darauf folgenden zwei Jahren führte er die New York Islanders zweimal in die Playoffs. Während der Spielzeit 2003/04 übernahm er die damals desolaten Carolina Hurricanes. 2006 gewann er mit dem Team sensationellerweise den Stanley Cup. 2004 und 2005 führte er zudem das Nationalteam zu den Weltmeisterschaften. 2006 coachte Peter Laviolette die Olympiamannschaft der USA in Turin. Seit 2009 verdingte er sich an der Bande der Philadelphia Flyers, mit denen er einmal den Einzug ins Finale schaffte. Im Oktober 2013 wurde er bei den Flyers entlassen.

Ende einer 15jährigen Zusammenarbeit

Nachdem die Nashville Predators in dieser Saison die Playoffs verpasst hatten, trennte sich der Club vom langjährigen Trainer Barry Trotz, der die Mannschaft 15 Jahren betreute. Trotz hatte die Nashville Predators seit deren Gründung 1998 angeführt. Damit ist Peter Laviolette erst der zweite Trainer in der Geschichte des Vereins.

Die Nashville Predators landeten in dieser Saison mit 88 Punkten auf dem zehnten Platz der Eastern Conference. Am Ende fehlten gerade einmal drei Zähler zum Einzug in die Playoffs. Barry Trotz verabschiedete sich mit drei Siegen aus der Saison und aus Nashville. Am vorletzten Spieltag bezwang seine Mannschaft sogar noch den Titelverteidiger, die Chicago Blackhawks, mit 7:5.

Foto: Steve Jacot

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