Dennis Schröder steht mit seinen Atlanta Hawks in den NBA-Playoffs kurz vor dem Aus

Die waren im dritten Spiel der Play-off-Halbfinal-Serie in der endlich ebenbürtig mit den Cleveland Cavaliers. Aber dennoch haben sie das Spiel am Sonntag verloren. Derweil sind die Houston Rockets noch im Geschäft.

Die Atlanta Hawks mit müssten Geschichte schreiben

Damit die Atlanta Hawks das Endspiel der nordamerikanischen Profi-Liga NBA erreichen, müsste das Team um Dennis Schräder -Geschichte schreiben. Die Mannschaft verlor nun eine spannende Partie mit 111:114 nach Verlängerung gegen die Cleveland Cavaliers. Mit dieser Niederlage liegt das beste Team der Vorrunde der Eastern Conference in der Best-of-Seven-Serie mit 0:3 zurück und solch einen Rückstand hat noch kein Team in der Geschichte der NBA aufgeholt.

Atlanta startete stark in die Partie

Zunächst erwischte Atlanta einen guten Start und führte nach acht Minuten mit 19:10, doch die Gäste nutzten im Anschluss die anfängliche Wurfschwäche von LeBron James aus, der keinen seiner ersten 10 Versuche im Korb versenken konnte um sich damit deutlich abzusetzen. Für die Hawks kam erschwerend dann dazu, dass kurz vor der Halbzeitpause Al Horford des Feldes verwiesen wurde, wegen eines vermeintlichen Ellenbogen-Check an Matthew Dellavedova. Der Center war mit 14 Punkten bis zu dem Zeitpunkt der beste Werfer des Teams im Gegensatz zu Dennis Schröder, der diesmal lediglich eine Nebenrolle spielte. Der auffälligste Akteur der Hawks war Jeff Teague mit 30 Punkten, dessen Wurf bei einem Stand von 104:104 an der Ringkante landete, worauf es in die Verlängerung ging. Sollten die Cavaliers am Dienstag erneut siegen, dann würden sie erstmals seit 2007 wieder das NBA-Endspiel erreichen.

Houston Rockets haben das vorzeitige Aus verhindert

Die Houston Rockets konnten dank eines stark spielenden James Harden das vorzeitige Aus in den Play-offs der NBA verhindern. Im vierten Spiel der Best-of-Seven-Serien setzte sich das Team gegen die Golden State Warriors mit 128:115 durch und erzielten damit ihren ersten Sieg. Zwischenzeitlich mussten die Gäste ohne Stephen Curry auskommen, der im zweiten Viertel mit dem Kopf auf den Boden schlug und zunächst benommen wirkte. Daher verpasste er den größten Teil des Viertels, doch kehrte dann auf das Feld zurück. In der Nacht zum Donnerstag haben die Warriors die nächste Gelegenheit, dass NBA-Finale zu erreichen. Dann aber müssen sich James Harden besser in den Griff bekommen, dass er nicht wieder 45 Punkte erzielt.

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