Thomas Greiss sichert wichtige Punkte im Playoff Kampf in der NHL

Die Phoenix Coyotes haben in der Nordamerikanischen Hockeyliga () wichtige Punkte im Kampf um die Playoff Plätze geholt. Großen Anteil daran hatte der deutsche Backup Goalie . In den drei Auswärtsspielen mussten die Coyotes zweimal in die Verlängerung. Nur in der ersten Partie gab sich die Mannschaft um Kapitän Shane Doan in der Nachspielzeit mit 4:3 den New York Rangers geschlagen. Während der Begegnung verletzte sich Stammtorhüter Mike Smith, so dass erneut seine Chance erhielt.

Penalty Killer Greiss – Kapitän freut sich über „Torwartproblem“

Beim 3:2 Erfolg bei den Pittsburgh Penguins, immerhin aktuell Tabellenzweiter der Eastern Conference, zeigte Greiss eine überzeugende Leistung und trug wesentlich zum Sieg seiner Mannschaft bei. In Topform präsentierte sich der Deutsche in der Nacht zum Freitag auf dem Eis der New Jersey Devils. In der regulären Spielzeit musste Greiss lediglich zweimal hinter sich greifen. In der Verlängerung passierte nichts, so dass der Goalie im Penaltyschießen eine Sternstunde seiner noch jungen NHL Karriere erlebte. Greiss entschärfte alle drei Anläufe der Devils. Die Weltklassespieler Damien Brunner, Ryane Clowe und Patrik Elias konnten den jungen Deutschen nicht überwinden. Nach der Begegnung wurde Kapitän Shane Doan gefragt, ob nun in Phoenix mit einer Torwartdiskussion zu rechnen sei. „Wenn wir über die Torhüterposition diskutieren, dann ist dies sicherlich okay, zeigt es doch, dass beide Keeper sehr gute Leistungen bringen“, so Doan.

Von Füssen über Köln in die NHL

Der 28jährige Greiss genoss seine Ausbildung beim EV Füssen und spielte später einige Jahre für die Kölner Haie, ehe er seinen ersten NHL-Vertrag bei den San Jose Sharks unterzeichnete, ohne dort jedoch den Durchbruch zu schaffen. Die Phoenix Coyotes scheinen für den Oberbayer ein gutes Pflaster zu sein. In der aktuellen Saison stand der Backup bereits 18mal im Tor und kann bei einem Gegentorschnitt von 2,31 und einer Fangquote von 92,4 Prozent durchaus eindrucksvolle Statistiken vorweisen.

Foto: Bay Area Bias