NBA mit kuriosen Verpflichtungen aus Europa

Die nordamerikanische Basketballliga macht diesen Sommer durchaus interessante Schlagzeilen und scheint einen neuen Weg einzuschlagen. Wie eine Bombe schlug natürlich die Nachricht ein, dass Kevin Durant zu den Golden State Warriors wechselt und Teamkollege von Stephen Curry wird. Noch interessanter sind aber einige Wechsel von Spielern aus Europa, die künftig in der NBA auflaufen werden, von denen nicht jeder Experte überzeugt ist.

NBA Vizemeister Oklahoma City Thunder verwundert mit von Alex Abrines

Dass die Golden State Warriors in der kommenden Saison kaum schlagbar sind mit dem Duo Durant & Curry scheint fast schon sicher zu sein. Allerdings scheinen sich manche Konkurrenten auch selbst aus dem Rennen zu nehmen mit Blick auf die Verpflichtungen diesen Sommer. Allen voran sind hier die Oklahoma City Thunder zu nennen. Der Finalist der vergangenen NBA Saison hat nämlich nun laut Medien einen kaum nachvollziehbaren Transfer getätigt. Vom FC Barcelona wechselt nämlich Alejandro Abrines Redondo in die NBA. Der gebürtige Mallorquiner Abrines spielte bislang ein Jahr bei Unicaja Málaga sowie vier Jahre beim FC Barcelona Lassa in der spanischen Liga ACB sowie in der Euroleague. Dabei konnte der knapp 23-jährige Alex Abrines allerdings nur bedingt überzeugen. In der abgelaufenen Saison beispielsweise war der Shooting Guard weitgehend nur Ersatzspieler bei den Blaugranas und kam im Schnitt auf 9,09 Punkte und 3,88 Rebounds in der Liga ACB und der Euroliga – eine durchwachsene Bilanz. In vielen spanischen Foren sorgt dieser Transfer für Verwunderung, insbesondere mit Blick auf die Vertragsmodalitäten. Gerüchten zufolge soll Abrines in Oklahoma €18 Millionen in drei Jahren verdienen!

, Mindaugas Kuzminskas oder Willy Hernangómez: wirklich tauglich für NBA?

Auch weitere Transfers der NBA Clubs überraschen durchaus. So hatten beispielsweise nicht viele Beobachter Paul Zipser unbedingt auf dem Zettel – der Deutsche wechselt bekanntlich zu den Chicago Bulls. Darüber hinaus verpflichteten die NBA Clubs einige weitere Spieler aus Spanien, die in der vergangenen Saison nur bedingt überzeugen konnten oder noch nicht stark genug für die NBA scheinen. Während der zweite NBA Versuch von Sergio Rodriguez (von Real Madrid zu den Philadelphia 76ers) nachvollziehbar ist, wundern sich manche Beobachter doch beispielsweise über die Verpflichtung der New York Knicks von Mindaugas Kuzminskas (Unicaja Málaga) und Willy Hernangómez (Real Madrid), die ähnlich wie Abrines nur bedingt NBA-tauglich scheinen.

Foto: (C)US-Sport-.de