Zwischenstand in der NHL: Western Conference (Teil 2)

 Mehr als 40 Spiele haben die meisten Teams in der  bereits absolviert, so langsam aber sicher rücken die Playoffs immer näher. Wir wollen einen Blick auf die bisherige Saison werfen und ein kurzes Zwischenfazit wagen. In Teil 2 beschäftigen wir uns nun mit der , Teil 1 mit der Eastern Conference gibt es hier.

Die der Western Conference

Auch in der Western Conference wollen wir zunächst einmal einen kurzen Blick auf die Tabelle werfen (Stand: 1.1.2014):

  1. Anaheim Ducks (63 Punkte)
  2. Chicago Blackhawks (63 Punkte)
  3. St. Louis Blues (59 Punkte)
  4. San Jose Sharks (56 Punkte)
  5. Los Angeles Kings (54 Punkte)
  6. Vancouver Canucks (53 Punkte)
  7. Colorado Avalanche (52 Punkte)
  8. Phoenix Coyotes (49 Punkte)
  9. Dallas Stars (47 Punkte)
  10. Minnesota Wild (45 Punkte)
  11. Winnipeg Jets (43 Punkte)
  12. Nashville Predators (40 Punkte)
  13. Calgary Flames (34 Punkte)
  14. Edmonton Oilers (31 Punkte)

Spitzenreiter: Die Anaheim Ducks

Die Anaheim Ducks sind derzeit das heißeste Team der Liga. 9 der letzten 10 Spiele konnten gewonnen werden, insgesamt hat man sagenhafte 63 Punkte auf dem Konto. Zu verdanken hat man das in erster Linie Corey Perry, Ryan Getzlaf und dem ersten Sturm, der in dieser Saison wirklich tolle Kombinationen aufs Eis zaubert. Beide Spieler sind auch in der Liste der Top-Scorer zu finden, Getzlaf liegt auf dem dritten Platz, Perry auf dem siebten.

Die Verfolger aus Chicago

Doch die Ducks spüren den Atem der anderen Teams im Nacken, vor allem den der Chicago Blackhawks. Der Stanley Cup Sieger der letzten Saison ist auch in dieser Spielzeit wieder richtig heiß, die Jungs rund um Superstar Patrick Kane haben – wie die Anaheim Ducks auch – 63 Punkte auf ihrem Konto. Kane hat daran einen nicht unwesentlichen Anteil, er liegt in der Liste der Top-Scorer mit 53 Punkten (23 Tore, 30 Assists) direkt hinter Sidney Crosby auf Rang 2. Mit Sicherheit werden die Blackhawks also auch in dieser Saison wieder oben mitspielen können. Aber auch die St. Louis Blues sind in Reichweite, vor allem weil sie drei Spiele weniger absolviert haben als die Blackhawks und die Ducks. Sollten diese drei Spiele gewonnen werden, können sie auf Platz 1 klettern.

Top und Flop zugleich: Die Colorado Avalanche

Sie haben zu Beginn der Saison die meisten überrascht: die Jungs der Colorado Avalanche. Kaum ein Spiel ging verloren, die Mannschaft von Patrick Roy hatte sich in einen wahren Rausch gespielt. Doch entweder ist das Feuer inzwischen etwas schwächer geworden oder die Gegner unterschätzen die Avalanche einfach nicht mehr. Von den letzten 10 Partien konnten nur 4 gewonnen werden, man ist inzwischen auf Platz 7 in der Western Conference abgerutscht. Die Jungs müssen jetzt beißen und weiter Gas geben, damit sie es sicher in die Playoffs schaffen.

Im freien Fall: Die Minnesota Wild

Die Minnesota Wild befinden sich derzeit im freien Fall. Eigentlich war man recht gut in die Saison gestartet, konnte sich auf Playoff-Plätzen festsetzen – und jetzt gingen die letzten sechs Spiele in Serie verloren. Insgesamt konnte man nur 2 der letzten 10 Partien gewinnen, kein Team der Liga ist in dieser Hinsicht schlechter – auch nicht die Buffalo Sabres, und das will schon etwas heißen. Die Jungs um Jason Pominville, der aus Buffalo gekommen war und letztes Jahr auch ein kurzes Gastspiel in der DEL bei den Adler Mannheim hatte, müssen bald die Kurve bekommen, sonst wird es nichts mit den Playoffs in dieser Saison. Damit müssen sich wohl auch die Calgary Flames und die Edmonton Oilers abfinden. Sie liegen abgeschlagen auf den letzten beiden Plätzen der Tabelle.

Quelle Bild: Rhys Asplundh | Flickr

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