Boston nach Terrorakt abgeriegelt – NBA Spiel abgesagt

Boston / Bild: Rene Schwietzke

Spiel abgesagt: Grund Terrorakt in

Auf der Suche nach dem zweiten Attentäter von Boston geht es in der Millionenmetropole „drunter und drüber“, deshalb wurde ein NBA Spiel in Boston zwischen den und den abgesagt. Es wurde ersatzlos gestrichen.

Die Stadt wurde komplett abgeriegelt, der öffentliche Nahverkehr – und das öffentliche Leben- kam komplett zum erliegen. Die Bewohner der Stadt wurden angehalten, ihre Häuser nicht zu verlassen und lediglich die Türen aufzumachen, wenn sich ein Polizist eindeutig ausgewiesen hat. Durch die Ausgangssperre wird unter anderem die Polizei-Arbeit unterstützt; Spezial-Einheiten untersuchen verdächtige Häuser.

Der Vater des noch lebenden Verdächtigen – sein Komplize und Bruder wurde bei einer Schießerei mit der Polizei erschossen, genauso wie ein Polizist- soll seinen Sohn aufgefordert haben sich zu stellen und der Polizei „gedroht“ haben, seinen Sohn nicht zu erschießen. – „Sonst bricht die Hölle los“, soll es geheißen haben.

Der Ausnahmezustand könnte derweil auch Auswirkungen auf das NHL-Spiel zwischen den und den haben. Ist der zweite Marathon-Attentäter immer noch auf der Flucht in Boston, so wird das Spiel auf jeden Fall gestrichen. Die Trainingseinheiten haben beide Teams mittlerweile schon gestrichen; auch heute wurde bereits nicht trainiert.

Hintergrund der ganzen Geschichte ist eine Bombenexplosion während des Boston Marathons, bei dem 170 Menschen verletzt und 3 Menschen getötet wurden. Kurz nach den Anschlägen wurde das Spiel zwischen den Bruins und den gestrichen.

Das Attentat hält die Stadt also weiterhin in Atem. Wie es weitergeht, ist unter anderem im Live- auf t-online.de mitzuverfolgen.

Wie lange die Millionen-Stadt Boston noch abgeriegelt werden kann ist unklar, Experten vermuten allerdings, dass dieser Ausnahmezustand noch einige Zeit andauern kann, wenn sich im Bezug auf den noch flüchtigen – und als extrem gefährlich sowie bewaffnet geltenden- Attentäter nichts ändert. Dementsprechend würden wohl noch einige Spiele ausfallen; Das ist allerdings wohl das geringste Übel.

Bild: Rene Schwietzke

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