Star-Talkerin Oprah Winfrey will Los Angeles Clippers kaufen

, ihres Zeichen Star-Talkerin in den USA, will die kaufen. Der aktuelle Besitzer des Basketballclubs Donald Sterling wurde nach seinen rassistischen Äußerungen zur Persona non grata erklärt. Der 80jährige Baumogul darf weder die Spiele seiner Mannschaft, das Training oder die Büros der Clippers besuchen. Chef Adam Silver hat Sterling auf Lebenszeit gesperrt und ihm zusätzlich die Höchststrafe von 2,5 Millionen Dollar auferlegt.

Vereinschef müssen Verkauf absegnen

Gleichzeitig soll Donald Sterling gezwungen werden, die Los Angeles Clippers zu verkaufen. Dies ist nach den Statuten der NBA nur dann möglich, wenn drei Viertel der restlichen 29 Clubbesitzer dem Beschluss zustimmen. Aufgrund der öffentlichen Meinung in den USA und innerhalb der Basketballliga gilt dies jedoch nur als reine Formsache. Sterling hatte die Clippers 1981 für 12,5 Millionen Dollar gekauft. Der heutige Wert wird auf 600 Millionen US Dollar beziffert. Oprah Winfrey gilt mit ihrer Investorengruppe als aussichtsreichste Kandidatin. Der Fernsehstar will sich mit Medienmogul David Geffen und Oracle-Chef Larry Ellison zusammenschließen und ein Gebot abgeben, falls der Klub zu haben ist.

Weitere bekannte Namen im Rennen

Doch auch andere Prominente haben ihr Interesse an dem NBA Club bereits bekundet. Unter ihnen sind die ehemaligen Boxweltmeister Floyd Mayweather, und Oscar de la Hoya, die Legende „Magic“ Johnson sowie die Musikgrößen Sean „P. Diddy“ Combs und Dr. Dre. Indes setzten die LA Clippers ein sportliches Zeichen. In den Playoffs der NBA bezwang die Mannschaft die Golden State Warriors mit 113:103 und führt in der Serie mit 3:2. Viele Fans waren mit T-Shirts erschienen, welche die Aufschrift „Liebe die Spieler – hasse den Besitzer“ trugen. Donald Sterling hatte sich gegenüber seiner 50 Jahre jüngeren Freundin Vanessa Stiviano am Telefon pikiert, nachdem diese auf einem Foto mit dem schwarzen NBA Star „Magic“ Johnson zu sehen war. Die rassistischen Äußerungen beherrschen seit Tagen die Schlagzeilen in den USA.

Foto: LWYang

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