Sergio Llull gibt Houston Rockets einen Korb und bleibt bei Real Madrid

Im spanischen sorgte in der vergangenen Saison für Furore. Der Point Guard und Shooting Guard von Real Madrid führte die Königlichen zu gleich vier Titeln. Nun gab der gebürtiger Menorciner den aus den einen Korb, bleibt er doch weiterhin in der spanischen Hauptstadt aktiv.

Sergio Llull MVP der Finalserie in Spanien

Sergio Llull und Real Madrid spielten eine überragende Saison. So gewannen die Blancos nicht nur die spanische Meisterschaft, sondern auch den spanischen Pokal, die ULEB Euroleague und den spanischen Supercup. Dabei wurde Llull unter anderem auch als MVP des Supercups und der Finalserie in Spanien ausgezeichnet. So entschied er beispielsweise das zweite von drei Finalspielen gegen den FC Barcelona fast im Alleingang, als er allein im ersten Viertel alle fünf seiner Drei-Punkt-Würfe verwandelte.

Top-Angebot der Houston Rockets von Llull ausgeschlagen

Auch bei den Houston Rockets in der NBA erfreute man sich über die enormen Leistungen des 28 Jahre alten Spaniers. Denn die Rockets sorgten mit Llull für einen Rekordtransfer. Beim Draft der NBA im Jahr 2009 wählten zunächst die Denver Nuggets den Guard an 34. Stelle aus. Doch die Houston Rockets bezahlten $2,25 Millionen für die Rechte an Sergio Llull. So viel hatte zuvor noch kein Team für einen Pick aus der zweiten Runde ausgegeben. Nun wollten die Rockets, dass Llull zur neuen Saison aus der spanischen Liga in die NBA wechselt. Dem Vernehmen nach wurden dem 28-jährigen $21 Millionen für drei Jahre geboten. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge hat Sergio Llull dieses Angebot nun abgelehnt. Eine offizielle Bestätigung hierfür gibt es aber bislang nicht.

Jubel in Spanien über Nein zur NBA von llul

Während man bei den Houston Rockets sicherlich nicht erfreut sein dürfte über die Entscheidung von Sergio Llull, herrscht in Spanien Jubel. Nach dem Bekanntwerden des Neins von Sergio Llull zu den Rockets am gestrigen Abend herrschte bereits in der Nacht großer Jubel in den Sozial Netzwerken in Spanien. Dort könnte der Menorciner nun bis mindestens 2018 erhalten bleiben, läuft sein Vertrag bei Real Madrid doch noch so lange.
Foto: Francisco Mula de Haro

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