San Antonio Spurs vs. Miami Heat

San Antonio Spurs / Foto: Katie Haugland

Mehr Spitzenspiel geht nicht! Das kann man schon vor dem Spiel sagen. Lasst uns mal einige Fakten aufzählen: Zum einen ist es wohl das Spiel der Teams mit dem vielleicht besten Spieler der Welt gegen den wohl stärksten Power Forward des Planeten. Zum anderen sagen jetzt schon manche, dass es eine Vorschau für das Finale dieses Jahres ist. Darüber lässt sich jetzt sicherlich streiten, aber eins können wir garantiert sagen: Das Spiel ist schon vor Beginn ein Spitzenspiel. Und das erkennen auch die Spieler. 

So versuchte LeBron zum Beispiel, die Brisanz dieses Duells ein wenig herunterzureden. Der Heat-Spieler sagte: „Wir wollen einfach nur besser werden. Das ist eine Möglichkeit für uns. Das Spiel am Sonntag definiert weder unsere Saison, noch wie wir von da an weitermachen werden.“ Natürlich ist es ein Spiel der regulären Saison, und „aufputschen“ braucht man es dementsprechend auch nicht, schließlich führen die beiden Teams ihre Conference von oben – mit großen Abstand noch dazu – an. Eine Niederlage bliebe für beide Mannschaften folglich ohne Konsequenzen. -Zumindest was die Tabelle angeht. Das Prestige ist da eine ganz andere Baustelle. Die Spurs könnten mit einem Sieg auf Miami bis auf ein Spiel aufschließen, die Heat könnten ihre Liga Bilanz weiter aufbessern, sollten sie denn gewinnen.

 

Spitzenspiel mit Folgen – Die psychischen Konsequenzen

Der wohl wichtigste Aspekt dieses Duells ist der psychische. Das Duell zwischen den beiden ist das letzte bevor die Playoffs starten. Das Ergebnis wird also im Köpfchen bleiben. Ein Sieg wäre für die Psyche beider Mannschaften sicherlich nicht schlecht. „Es sind alles tolle Herausforderungen für uns, gute Vorbereitungen für die Playoffs. Denver ist ein tolles Team, die Clippers sind ein tolles Team und nun spielen wir halt gegen Miami. Sie sind die besten der Liga. Sie haben diesen unglaublichen Lauf gestartet und es wird ein weiteres tolles Spiel“, so . Der Franzose wird definitiv spielen, solange  Manu Ginobili ausfällt. Wie lange das sein wird ist übrigens noch nicht bekannt. Dass die Spurs einen so unglaublichen Lauf haben -und das ohne Ginobili- liegt allerdings unter anderem an einem wie beflügelt aufspielenden Tim Duncan, der beispielsweise beim letzten Spiel gegen die Clippers ganze 37 Punkte warf. – Die 11 Rebounds nicht zu unterschlagen!

Die Spurs als Team haben in dieser Saison einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht. Das liegt nicht nur am ausgezeichneten Coaching, auch die Spieler bringen ihre Leistung. Kawhi Leonard, Danny Green und Tiago Splitter: Nur ein paar Beispiele als Grund für den Lauf der Spurs. Allen voran ist allerdings auch der oben angesprochene Parker für diesen Aufschwung verantwortlich, der die Führungsrolle dieses Jahr besser interpretiert denn je.  „Ich denke, sie haben 62 Spiele oder so am Stück gewonnen. Das wird auf jeden Fall ein tolles Spiel. Ich weiß, dass unsere Zuschauer begeistert sein werden und wir sind gespannt, unsere Heimserie fortzuführen“, so der Franzose.

Die Heat sind daheim sogar noch stärker als die Spurs. – Was eigentlich kaum machbar ist. Dafür haben sie allerdings auswärts ihre Schwächen, und das müsste San Antonio eigentlich auszunutzen wissen. Schließlich haben sie insgesamt nur 4 Niederlagen zuhause.

Dwayne warnt

Der Shooting Guard der Heat, welcher auf Grund von Knieproblemen wohl angeschlagen ins Spiel gehen wird-, warnte auch vorsichtshalber schon einmal vor den Spurs:  „Es ist ganz offensichtlich ein sehr, sehr, sehr gutes Team. Ein wirklich harter Ort zu spielen. Ich denke, unsere Mentalität und wie wir ans Spiel herangehen wird sehr wichtig sein. Es wird nicht einfach, aber das ist, was uns Spaß macht“

Also, mal sehen wie das Spiel der gegen die ausgeht! Wir sind auf jeden Fall jetzt schon mal gespannt.

Bild:  Katie Haugland

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