Robbie Rogers: Homosexueller Fußballer vor MLS-Comeback

Robbie Rogers steht drei Monate nach seinem Outing offenbar vor einem Comeback in der Major League Soccer (MLS) bei Meister Los Angeles Galaxy.

Robbie Rogers erster aktive schwule MLS-Profi?

Wie mehrere Medien in den Vereinigten Staaten berichten, steht Robbie Rogers tatsächlich vor einem Comeback in der MLS, nachdem er sich im Februar dieses Jahres als homosexuell outete und seinen Rücktritt erklärte. Wie es in den USA heißt, soll sich der 26-jährige mit dem amtierenden Meister Los Angeles Galaxy einig sein. Konkrete Details zum neuen Vertrag wurden bislang nicht bekannt, auch eine offizielle Bestätigung fehlt noch, Allerdings hat der Ex-Club von David Beckham für heute zu einer Pressekonferenz geladen, bei der ein neuer Spieler vorgestellt werden soll. Sollte dies Robbie Rogers sein, dann wäre er der erste aktive Profi in der MLS, der sich öffentlich zu seiner Homosexualität bekannt hat.

Rogers trainierte bereits einige Zeit bei Galaxy

Im Februar dieses Jahres outete sich Robbie Rogers und erklärte seinen Rücktritt – den er jedoch schnell wieder bereute. Zuletzt war er vom englischen Zweitligisten Leeds United an den Drittligisten FC Stevenage ausgeliehen, ehe sein Outing und sein Rücktritt erfolgten. Wenige Wochen später erklärte er der Zeitung USA Today, dass er jedoch den Fußball vermisse. Aus diesem Grunde schrieb er an den Coach von L.A. Galaxy, Bruce Arena, eine E-Mail und fragte, ob er mittrainieren dürfe. Dies wurde ihm gestattet, sodass er schon einige Zeit mittrainierte.

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Chicago Fire hält die Transferrechte an Rogers

Bislang allerdings wurde nichts über einen Vertragsabschluss bekannt. Die Transferrechte an Rogers hält übrigens Chicago Fire. Doch beim Verein von Arne Friedrich will der 26-jährige nicht spielen. Denn er wolle irgendwo spielen, wo er sich zu 100 Prozent wohl fühle, erklärte der gebürtige Kalifornier Rogers. Dies sei bei Chicago nicht der Fall. Der wohl bald erste aktive homosexuelle MLS-Profi kann sich sogar eine Rückkehr ins Nationalteam von Jürgen Klinsmann vorstellen. Immerhin hat Robbie Rogers bereits 18 Mal das US-Trikot getragen.

Foto-Quelle: Longbomb

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