NHL: Nach Check gegen Schiedsrichter harte Entscheidung gegen Spieler

Es gibt viel zu reden und zu diskutieren, durch die Sanktion gegen den -Spieler Dennis Widemann. Dieser ist für 20 Spiele gesperrt, da er einen Linienrichter absichtlich gecheckt haben soll.

Dennis Widemann für 20 Spiele gesperrt

In der NHL haben die Calgary Flames gegen Carolina mit 4:1 gewonnen. Doch die harte Sanktion gegen Dennis Wideman gibt genügend Stoff für Diskussionen.

Der Mann des Spiels war Sean Monaham bei dem Sieg über Carolina. Dieser war beteiligt an allen vier Toren, aber die Freude über diesen Karrierebestwert dürfte bei dem 21-jährigen Stürmer ebenfalls getrübt sein. Denn sein Teamkollege Dennis Widemann war vor der Partie von der NHL aufgrund eines Crosschecks gegen einen Linienrichter für 20 Spiele gesperrt worden.

Widemann verteidigt sich

Der Verteidiger muss nach Angaben der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga während der Sperre auf sein Gehalt von 564.516 US-Dollar verzichten. Widemann hatte während der Partie gegen die Nashville Predators, die am 27.01.2016 stattfand den Linienrichter Don Henderson niedergestreckt. Der 32-jährige Profispieler erklärte, dass er Schmerzen gehabt habe, nach einem Check von Gegenspieler Miikka Salomaki und daraufhin völlig unabsichtlich den Linienrichter gecheckt habe. Doch von der NHL wurde die Aktion als absichtlich eingestuft. Das letzte Mal das ein Spieler derart hart bestraft wurde war 1983. Damals war es der Chicago-Stürmer Tom Lysiak.

Jonas Hiller sah von der Bank aus zu

Den 22. Sieg im 49. Spiel von Calgary verfolgte Jonas Hiller von der Bank. Derweil überzeugte Karri Ramo mit 28 Paraden und ließ sich nur im Statdrittel zum 1:1 bezwingen. Sven Andrighetto war der einzige Schweizer, der in der Nacht auf Donnerstag zum Einsatz kam. Bei der Heimniederlage der Montreals gegen Buffalo (2:4) erhielt der Stürmer eine Einsatzzeit von 12:27 und stand bei keinem Treffer auf dem Eis.

data-ad-format="auto"