NHL: Keine Konsequenzen nach Doping für Nicklas Bäckström

Für den schwedischen Eishockey-Nationalspieler Nicklas Bäckström hat der positive Dopingtest bei Olympia 2014 in Sotschi keine Auswirkungen in der NHL. Denn in der nordamerikanischen Profiliga wird es keine Sperre für den Schweden geben, obwohl er bei den Olympischen Spielen gedopt war.

Unterschiedliche Dopingauffassungen zwischen NHL und IOC

Der stellvertretende Liga-Commissioner Bill Daly erklärte, dass er nicht damit rechne, dass es für Bäckström Konsequenzen geben würde in der NHL. Bei Bäckström wurde bei Olympia 2014 nach dem Viertelfinale von Schweden gegen Slowenien ein erhöhter Wert von Pseudoephedrin festgestellt. Diese Substanz ist vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) verboten. Allerdings steht die Substanz nicht auf der Dopingliste in der NHL. Der Schwede selbst erklärte den positiven Test mit der Einnahme eines Allergiemittels, das er bereits seit sieben Jahren einnimmt.

Bäckström soll für die Washington Capitals bereits bei den Flordia Panthers auflaufen

Der 26 Jahre alte Bäckström erhielt das Ergebnis des Tests erst kurz vor dem Finale gegen Kanada. Daraufhin musste er beim Endspiel der XXII. Olympischen Winterspiele bei der 0:3 Niederlage gegen Kanada zuschauen. «Es ist ein unschuldiges Versehen, aber es ist trotzdem ein Fehltritt», erklärte Capitals-Trainer Adam Oates. «Er ist ein Leistungsträger im schwedischen Team und das Finale wäre das größte Spiel seiner bisherigen Karriere gewesen. Dass er da nicht dabei sein kann, ist schrecklich. Nicklas tut mir leid», erklärte der Coach weiterhin. Bäckström soll laut Oakes im ersten Spiel der Capitals in der NHL nach der Pause wegen Olympia eingesetzt werden. Dann spielt Washington bei den Florida Panthers.

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Foto: Dan4th Nicholas

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