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NBA-Legende Shaquille O’Neal wird Club-Besitzer

Die NBA-Legende Shaquille O’Neal kehrt ins Rampenlicht der nordamerikanischen Profi-Basketball-Liga zurück. Denn der heute 41-jährige wird Mitbesitzer bei einem Team – das er einst übrigens verspottete.

Superstar bestätigt Engagement selbst

In der Zeitung USA Today bestätigte der Mann mit der Schuhgröße 60, dass er sich bei den Sacramento Kings finanziell engagiert. „Ich wollte immer Teil von so etwas sein. Es wird großartig werden“, erklärte der 150 Kilogramm schwere Superstar, der vor allem mit seiner Explosivität und Beweglichkeit einst selbst auf dem Parkett überraschte. Heute ist der ehemalige MVP und NBA-Champion mit den Miami Heat und den Los Angeles Lakers als TV-Moderator tätig und wird sich nun also bei den Sacramento Kings engagieren. Wie tief der 2,16 Meter große Shaquille O’Neal ins Portemonnaie greift, wurde zunächst nicht bekannt.

Shaquille O’Neal sprach einst von den Queens

Dass der einstige Superstar der NBA ausgerechnet die Sacramento Kings finanziell unterstützt, konnte vor einigen Jahren nicht angenommen werden. Damals verspottete er das Team als Sacramento Queens, als die Lakers und die Kings echte Rivalen waren. Nun aber erklärte Shaquille O’Neal: „Mich interessieren an diesem Geschäft die neue Vision, die neuen Kings, das neue Alles.“ Mit dem finanziellen Engagement des 15-fachen All-Stars geraten die Kings auch wieder in die positiven Schlagzeilen.

Verbleib in Kalifornien jüngst erst gesichert

Dass die Sacramento Kings in der kalifornischen Hauptstadt bleiben, wurde erst vor wenigen Monaten abgesichert, als der Club an eine Investorengruppe verkauft worden war. Zuvor gab es Spekulationen, dass ein Verkauf in Richtung Seattle erfolgen könne. Doch der Software-Unternehmer Vivek Ranadive sicherte sich die Mehrheitsanteile für geschätzt rund 350 Millionen US-Dollar. Durch den Kauf des Inders konnte der Standort Sacramento gehalten werden. Shaquille O’Neal wird sich nun an der Investorengruppe des Multimilliardärs Vivek Ranadive beteiligen.

Foto: Keith Allison