NBA Ergebnisse: Die Supermächte des Ostens im Duell

Miami gegen Indiana – das Duell der Supermächte im Osten. Viele sind sich jetzt schon sicher, dass diese beiden Teams auch in den Conference Finals aufeinander treffen werden. Außerdem: Die Mavericks triumphieren über die Grizzlies.

Miami Heat – Indiana Pacers 97:94

Vor nicht allzu langer Zeit konnten die Pacers einen Sieg gegen den amtierenden Champion einfahren, in der letzten Nacht sollten dann die Jungs rund um LeBron James als Sieger vom Parkett gehen. Eine klare Angelegenheit war das dabei allerdings ganz und gar nicht, am Ende waren es nur drei Punkte Unterschied, zuletzt gab es auch noch eine stritte Szene. Doch der Reihe nach.

Nachdem die Heat etwas besser ins Spiel gekommen waren, sollten sich die Pacers nach und nach einen recht deutlichen Vorsprung herausspielen. Zur Pause führte man schon mit 11 Punkten, im dritten Viertel konnte diese Führung dann sogar noch auf 15 Punkte ausgebaut werden. Als sich dann LeBron noch mit Mario Chalmers in die Haare bekam, deutete alles auf einen Sieg der Pacers hin. Doch das Blatt sollte sich noch wenden. Kurz vor Schluss legten die Heat einen 10:0 Run hin, Bosh traf endlich wieder von draußen, der King versenkte einen Monster-Dunk – und so sollte es kurz vor Ende dann 97:94 stehen. LeBron James steuerte 24 Punkte, 9 Rebounds und 7 Assists bei, auch Dwayne Wade machte ein überragendes Spiel und kam am Ende auf 32 Punkte.

Kurz vor Ende, als die Pacers einen Dreier zum Ausgleich brauchten, nahm George dann den entscheidenden Wurf und wurde dabei von hinten leicht von LeBron James berührt. Ein Foul? Schwer zu sagen, es gab in jedem Fall keinen Pfiff von den Refs und so ging die Partie nach Indiana.

Dallas Mavericks – Memphis Grizzlies 105:91

Bei Dallas läuft es im Moment ganz gut, vor allem die Statistiken zu Hause sehen sehr gut aus. Auch die Grizzlies konnten daran nichts ändern, in Memphis wird Marc Gasol einfach schmerzlich vermisst. Und wenn dann noch ein Zach Randolph von den Mavs und vor allem von Samuel Dalembert in Schach gehalten werden kann, dann sollte da eigentlich kaum etwas schief gehen.

Im Prinzip gab es auch nur einen kurzen Moment, in dem die Grizzlies den Mavs etwas gefährlich wurden, und zwar in dritten Viertel, als die Jungs aus Memphis auf 62:66 herankamen. Das hatten sie sich auch regelrecht verdient, da sie jede Menge Offensiv-Rebounds eingesammelt hatten. Doch letztendlich waren Dirk Nowitzki (20 Punkte) und Monta Ellis (18 Punkte) an diesem Tag nicht zu knacken.

Brooklyn Nets – Washington Wizards 107:113

Die Nets gehören zusammen mit den Knicks in dieser Saison zu den großen Flops. Doch zuletzt hatten die Jungs aus Brooklyn immerhin drei Mal in Folge gewinnen können, es ist also so etwas wie ein Aufwärtstrend zu erkennen. Der sollte gegen die Wizards dann aber wieder gestoppt werden. Und dabei machten die Nets eigentlich gar kein schlechtes Spiel, die trafen mehr als 50 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld, verteilten 28 Assists, auch von der Linie lief es gut. Kläglich unterlegen waren sie jedoch in Sachen Rebounds, die Wizards sammelten insgesamt 20 mehr als die Nets – da helfen dann auch die guten Wurfquoten nichts mehr.

Quelle Bild: Keith Allison / Flickr

data-ad-format="auto"