NBA: Ein erstes Zwischenfazit (Eastern Conference)

Knapp 20 Spiele haben die Teams in der aktuellen  Saison schon absolviert. Zeit für ein erstes .

Die Lage der Liga im

Nachdem wir zuletzt schon einen Blick auf die aktuelle im Westen der NBA geworfen haben (hier gehts zum Artikel), soll es hier um die gehen. Auch hier haben die Teams ungefähr 20 Spiele absolviert und es gibt durchaus einige Entwicklungen, mit denen viele im Vorfeld nicht gerechnet hatten. Werfen wir zunächst einmal einen kurzen Blick auf die Tabelle:

  1. Toronto Raptors
  2. Washington Wizards
  3. Atlanta Hawks
  4. Chicago Bulls
  5. Cleveland Cavaliers
  6. Milwaukee Bucks
  7. Miami Heat
  8. Brooklyn Nets
  9. Indiana Pacers
  10. Orlando Magic
  11. Boston Celtics
  12. New York Knicks
  13. Charlotte Hornets
  14. Detroit Pistons
  15. Philadelphia Sixers

Die vorderen Plätze

Die Raptors spielen derzeit den stärksten im Osten und stehen folgerichtig auf Platz 1. Allerdings hat sich DeMar DeRozan einen Sehnenriss im Adduktorenbereich zugezogen und wird dem Team einige Zeit fehlen, man darf gespannt sein, ob die Raptors da den ersten Platz halten können. Insgesamt sind sie aber in jedem Fall ein Kandidat für die Conference Finals, das Heimrecht sollte kein Problem sein. Auch die Wizards und Hawks sind gut gestartet und bei Atlanta ist es aus deutscher Sicht sehr erfreulich, dass Dennis Schröder immer mehr Minuten erhält und sein Spiel zuletzt auch deutlich verbessert hat – in der letzten Nacht hat er auch ein neues Career High mit 16 Punkten aufs Parkett gezaubert.

Kleinere Fragezeichen bei Rose

Auf Platz 4 folgen die Chicago Bulls, die viele vielleicht etwas stärker eingeschätzt hatten. Doch irgendwie wirkt Derrick Rose, Superstar und Spielmacher der Bulls, noch nicht so richtig fit, er hatte zwischenzeitlich auch wieder kleinere Verletzungen, man muss also abwarten, wie sich das weiter entwickeln wird. Eine sehr positive Überraschung ist allerdings Jimmy Butler, der auch Spieler des Monats November im Osten wurde.

Cleveland mit Problemen

Die Cleveland Cavaliers sind mit großen Problemen in die Saison gestartet. Sie waren bedingt durch die Zugänge von LeBron James und Kevin Love das Gesprächsthema Nummer 1 im Sommer und auch wenn viele damit gerechnet hatten, dass sich die Jungs erst ein wenig einspielen müssen, hatten die meisten vermutlich nicht damit gerechnet, dass die Probleme so eklatant sein würden. Doch zuletzt gab es zumindest vier Siege in Serie und damit Grund zur Annahme, dass es in den nächsten Wochen bei den Cavs immer besser laufen wird. Ziemlich gut gestartet sind auch die Miami Heat mit einem neuen alten Superstar Chris Bosh, der an seine Zeiten im Raptors Trikot anknüpfen möchte.

Überraschung und Enttäuschung im Osten

Die Milwaukee Bucks sind derzeit die große Überraschung im Osten. Die junge Truppe mit Knight und Parker spielt unter Coach Kidd groß auf und insgesamt könnten die Bucks durchaus in die Playoffs rutschen, wenn sie ihr Niveau halten können. Eine tolle Entwicklung! Das negative Gegenstück zu den Bucks sind die Charlotte Hornets, die sich im Sommer gut verstärkt haben (zum Beispiel mit Stephenson aus Indiana) und auf dem Papier liest sich die Starting Five mit Walker, Stephenson, Jefferson usw. durchaus gut. Doch auf dem Parkett läuft es noch nicht so richtig und dementsprechend sieht es derzeit nicht gut aus für die Hornets. Aber die Saison ist ja noch lang.

Dass Philadelphia wieder den letzten Tabellenplatz hüten würde, wusste man im Prinzip schon vor der Saison. Doch immerhin konnten die Jungs nach 17 Niederlagen in Serie zuletzt einen Sieg einfahren und damit den neuen Vereinsrekord für den schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte verhindern. Mit den anderen Platzierungen konnte man so grob im Vorfeld rechnen, wobei viele die Pistons vielleicht noch etwas stärker eingeschätzt hatten. In jedem Fall darf man im Osten gespannt sein, wer am Ende der Saison die Plätze sechs, sieben und acht belegen wird.

Quelle Bild: Keith Allison / Flickr

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