MLB: Zack Greinke und seine Los Angeles Dodgers sind Spitzenverdiener

Die neue Saison der Major League Baseball läuft. Mittlerweile sind auch die Gehaltslisten der Clubs für die kommende Spielzeit bekannt.
Wenig überraschend ist, dass der langjährige Finanzkrösus, die New York Yankees, nicht mehr auf dem ersten Rang steht. Die Mannschaft von Superstar Alex Rodriguez muss sich aktuell mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Die Stars in New York verdienen aber noch immer insgesamt 203 Millionen Dollar im Jahr.

Kaufrausch der Los Angeles Dodgers – 4 Millionen pro Spieler im Schnitt

Der Kaufrausch der Los Angeles Dodgers führte den Verein auch in der Gehaltsrangliste auf den ersten Platz. Insgesamt hat der Club Verträge im Gesamtwert von 235 Millionen US-Dollar unterzeichnet. Durchschnittlich verdient damit jeder Spieler der LA Dodgers satte vier Millionen Dollar in der anstehenden Saison. Ob das Geld letztlich zum erträumten Super Bowl führt, bleibt abzuwarten. Ned Colletti, General Manager des Teams, brachte es auf den Punkt: „Geld bedeutet nicht, dass die Mannschaft gewinnt, Geld bedeutet nur, dass wir uns die besten Spieler kaufen können.“ Der Start gestaltete sich in jedem Fall hoffnungsvoll. Die Dodgers schlugen in den beiden Saisoneröffnungsspielen in Sydney das Team aus Arizona zweimal.

Greinke überrundet Rodriguez in der Spielerrangliste

Spitzenverdiener der Mannschaft ist Zack Greinke, der auch persönlich Rodriguez in der Rangliste abgelöst haben dürfte. Aufgrund der Rechnungslegungsvorschriften in der Baseball-Liga strecken sich die Zahlungen jedoch über die kommenden Jahre. Der New Yorker Rodriguez galt mit seinem 275 Millionen Dollar Deal für einen Zehnjahresvertrag lange Zeit als der Topverdiener der MLB. In dieser Saison wird der Superstar jedoch nicht auflaufen, da er wegen Drogenverstößen gesperrt ist. Diese Summen sind sicherlich umso beachtlicher, wenn man bedenkt, dass die Mannschaften der New York Mets oder der Chicago Cubs gerade einmal mit einem Gesamtetats von 89 Millionen Dollar in die Saison gehen.

Foto: Doug Kerr

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