MLB sperrt Ryan Dempster nach „Treffer“ gegen Alex Rodriguez

Ryan Dempster, Werfer bei den Boston Red Sox, ist nun für fünf Spiele von der Major League Baseball gesperrt worden. Denn Dempster hatte vergangenen Sonntag beim Spiel gegen die New York Yankees den in die Schlagzeilen geratenen Alex Rodriguez nach Auffassung der Liga gezielt mit einem Wurf getroffen.

Dempster trifft A-Rod und akzeptiert Sperre

Die MLB wertete diesen Treffer als eine gezielte Aktion von Dempster. Alex Rodriguez hat sich bekanntlich in diesen Tagen nicht besonders beliebt gemacht. Der Third Baseman der Yankees erhielt im Zusammenhang mit dem Biogenesis-Skandal eine Sperre von 211 Spielen. Da er gegen diese protestierte, darf er solange der Protest läuft, weiterspielen. Da die MLB allerdings selbst für Bestrafungen sorgt, will sie derartige vermutete Aktionen wie nun von Ryan Dempster nicht ungeahndet lassen. Aus diesem Grunde erhielt der Werfer nun für seinen „Treffer“ eine Sperre von fünf Spielen. Dempster hat die Sperre inzwischen bereits akzeptiert.

New York Yankees enttäuscht über Strafmaß

Während der bislang nie in der MLB gesperrte Dempster seine Strafe umgehend annahm, stieß diese bei den New York Yankees auf wenig Begeisterung. Denn besonders hart trifft diese den Werfer nicht mit Blick auf den Spielplan der Red Sox. Die Sperre gilt nämlich für Spieltage und die Red Sox haben beispielsweise an zwei der nächsten fünf Spieltage spielfrei. Aus diesem Grunde kritisierten auch Verantwortliche der Yankees die Strafe. Dies falle zu mild aus mit Blick auf den Spielplan der Red Sox. Somit werde keine Abschreckung erzielt und weitere derartige Aktionen in Richtung A-Rod seien nicht auszuschließen, befürchten die Verantwortlichen bei den Yankees.

Alex Rodriguez nennt den Treffer dumm

Natürlich war auch Alex Rodriguez nicht einverstanden damit, dass er vom von Dempster geworfenen Ball getroffen wurde. „Ob man mich nun mag oder nicht, das war falsch. Das war einfach nur unprofessionell und dumm. Das war eine Dummheit, da jemand verletzt werden kann und auch das eigene Team dadurch getroffen wird“, erklärte Rodriguez.

Foto: spablab

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