Minnesota Timberwolves: Saison-Vorschau 2014/2015

Bei den Timberwolves gab es im Sommer einen großen Umbruch. Wir blicken auf den aktuellen Kader von Minnesota und geben eine Prognose für die kommende Saison ab.

Ab- und Zugänge der

Bei den Minnesota Timberwolves hat sich im Sommer viel getan. In erster Linie müssen die Wolves natürlich den Abgang von Kevin Love hinnehmen, der sich LeBron James und den Cleveland Cavaliers angeschlossen hat. So wirklich kompensieren kann man einen solchen Abgang vermutlich gar nicht, trotzdem haben die Timberwolves mit Anthony Bennett, Andrew Wiggins und Thaddeus Young drei Spieler im Gegenzug erhalten, mit denen sie langfristig planen können. Vor allem Wiggins kann und wird vermutlich das neue Gesicht der Franchise werden. Zudem hat Minnesota auch Maurice William, Zach LaVine und Glenn Robinson III verpflichtet, verabschiedet haben sich Alexey Shved und Luc Mbah a Moute. Auch einen neuen Trainer haben die Wolves vorzuweisen, Flip Saunders übernimmt in der kommenden Saison den Job von Rick Adelman.

Enormes Potenzial im Kader

Was die Fans der Wolves vermutlich am meisten freuen wird ist die Tatsache, dass im Team jede Menge Talent und Potenzial steckt. Klar, das hatte man auch schon mit Kevin Love, doch in der letzten Saison waren Verletzungsprobleme sowie Gerüchte um einen Abgang letztendlich mitentscheidend dafür, dass der Einzug in die Playoffs verpasst wurde. Im Backcourt sind die Timberwolves nun extrem flexibel und wenn alle ihr Potenzial abrufen, könnte es auch durchaus reichen für die Playoffs, einfach wird das jedoch nicht. Viele Räder müssen erst ineinander greifen und da das Team extrem jung ist, werden früher oder später Fehler gemacht. In der Saison 2015/2016 sollten die Wolves im Normalfall eigentlich stärker sein, wenn sie sich erstmal eingespielt haben.

Schwache Dreierquote

Zu den Schwächen der Wolves zählt zunächst einmal die Schwache Dreierquote, die nach dem Abgang von Kevin Love sicherlich auch nicht besser werden wird. Auch ist der Frontcourt eher schwach besetzt, sollte sich Pekovic langfristig verletzen, könnte das schon ein Problem werden, auch weil er zu den wenigen wirklich erfahrenen Spieler gehört, die ein Team lenken und leiten können.

Letztendlich muss man abwarten, wie sich die neuen Spieler präsentieren werden. Um Wiggins gab es im Vorfeld einen großen Hype, doch welche Leistungen der #1 Pick letztendlich aufs Parkett bringen wird, muss abgewartet werden. Auch Bennett ist gewissermaßen ein großes Fragezeichen, das Talent ist in jedem Fall vorhanden, doch kann der Kanadier in seiner zweiten Saison den Erwartungen gerecht werden? Schwer zu sagen. Auch Ricky Rubio ist eine Art Wundertüte. Wenn es nach Assists und Turnovers geht, gehört er zu den besten Point Guards der Liga. Geht es ums Scoring, gehört er zu den schlechtesten. Man kann nur hoffen, dass der junge Spanier im Sommer an seinem Wurf gearbeitet hat, um in der Offensive seinem Team in der nächsten Saison mit einer Trefferquote von 40 Prozent helfen zu können.

Es ist nicht einfach, eine Prognose für die Wolves abzugeben. Wie gesagt, die Playoffs könnten drin sein, wenn in Minnesota alles so läuft, wie sich die Verantworlichen das wünschen. Doch einfach wird das ganz und gar nicht. Trotzdem darf man sich auf frischen und ansprechenden jungen freuen.

Quelle Bild: Wendy / Flickr

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