Mike Trout aus der MLB fordert lebenslange Doping-Sperren

Rund um den -Skandal in der hat sich nun auch ein bekannter Spieler der geäußert. Wenn es nach gegangen wäre, dann hätten Alex Rodriguez, Ryan Braun und die anderen 12 bestraften MLB-Spieler lebenslange Strafen erhalten.

Mike Trout für lebenslange Sperre auch bei erstem Vergehen

In einem Interview mit dem Radiosender WFAN aus New York erklärte Trout, dass ein Dopingvergehen grundsätzlich mit einer lebenslangen Strafe geahndet werden müsste – auch schon beim ersten Vergehen. Schließlich sei das Dopen eine große Ungerechtigkeit gegenüber den Spielern, die jeden Tag harte Arbeit leisten, um in der MLB bestehen zu können. Bekanntlich erhielt eine Sperre von 211 Spielen, da er wie einige andere Spieler auch, Dopingmittel von der Klinik Biogenesis in Miami erhalten haben soll. Der Third Baseman der New York Yankees wurde bereits zuvor wegen eines Dopingvergehens gesperrt, wobei es dieses Mal aber keine positive Dopingprobe gab.

Bestrafungen gehen laut Mike Trout in richtige Richtung

Trout brachte in dem Interview seine Frustration über die Spieler zum Ausdruck, die sich mit Dopingmitteln einen Vorteil verschaffen. Der American League Rookie of the Year des Vorjahres sagte, dass es ein großer Erfolg sei, dass die MLB die Dopingsünder ausgemacht und bestraft habe. Immerhin gingen die Bestrafungen wenigstens in die richtige Richtung. Dennoch sei es hart, wenn man als MLB-Spieler tagtäglich 110 Prozent bringe, um erstklassige Leistungen abzurufen und dann eine derartige Liste mit Dopingsündern sehen müsse, erklärte Mike Trout weiterhin.

Ständige Dopingkontrollen vorteilhaft

Der 22-jährige Trout, der in dieser Saison 20 Homeruns und 73 RBIs vorweisen kann, erklärte weiterhin, dass es für die jungen Spieler sehr wichtig sei, für einen sauberen Sport einzustehen in der MLB. Deshalb sei es auch gut, dass junge Spieler wie er, Bryce Harper, Yasiel Puig oder Manny Machado täglich oder wöchentlich getestet werden.

Foto: Keith Allison

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