Lakers und Jazz im Gleichschritt

Sacramento Kings / Foto: Scott Fairchild

Jazz und Lakers im Gleichschritt

Utah und die Lakers befinden sich im Gleichschritt im Kampf um die Playoff Plätze. Die Jazz haben gegen die New Orleans Hornets bereits vorgelegt und mit 95:83 gewonnen. Die Lakers mussten jetzt also nachziehen um so den Vorsprung auf die Jazz nicht zu verlieren. Dabei hatten sie nicht den einfachen Gegner, wie die Jazz ihn hatten, nein: Die Memphis Grizzlies warteten auf die Lila-Gelben im Staples Center.

Die Lakers gewannen dank Kobe Bryant mit 86:84. Das Duell hielt wie die gesamte Saison der Mannschaft aus Los Angeles einige Überraschungen parat. Am Ende haben sie allerdings gewonnen. – Und aktuell scheint es auch so, also würden sie die Playoffs irgendwie erreichen.

Zur Halbzeit führten die Mannen aus Los Angeles noch mit einem eigentlich komfortablen 7-Punkte-Vorsprung. Nach der Halbzeit allerdings drehte sich der Wind und die Lakers waren gleich einmal 7-Punkte hinten. Diesen konnten die Grizzlies allerdings ebenfalls nicht halten. Durch einen sensationellen Lauf – wahrscheinlich dem besten Lauf der gesamten Saison- drehte sich auch diese Führung. Am Ende des dritten Spielabschnitts war der gespielte Basketball so gut wie perfekt. Die Führung wechselte schneller und öfter als man schauen konnte: Alleine in der zweiten Halbzeit ganze 12 Mal.

Die Schlussphase setzte dem Spiel dann noch das i-Tüpfelchen auf. Conley brachte Memphis mit 80:79 in Führung, Kobe Bryant konnte dies mit 4 Punkten drehen, ehe Randolph und Bayless abermals die Führung für die Memphis-Truppe bescherten. Bryants cleverer Assist auf Paul Gasol war dann die letzte Szene aus dem Spiel heraus. Er konnte das 85:84 erzielen, bis dann Dwight Howard mit einem Freiwurf  vier Sekunden vor Spielende den Endstand herstellte.

Der „Man of the Match“ war eindeutig Kobe Bryant. Er schaffte 24 Punkte und 9 Assists. Paul Gasol (19 Punkte, 9 Rebounds) spielte ebenfalls sehr erfolgreich und zeigte damit seinem Bruder Grenzen auf. Marc erzielte 11 Punkte, 8 Rebounds, 7 Assits, 3 Steals, 2 Blocks. Bei Memphis überzeugte Mike Conley mit 21 Punkten. Die Grizzlies kämpfen mit den L.A. Clippers und Denver um den dritten bis fünften Platz in der Western Conference.

Utah Jazz besiegen die Hornets

Die Utah Jazz konnten einzig mit einem Sieg den Druck auf die Los Angeles Lakers aufrecht erhalten, um sich so eventuell noch die Chance auf den letzten Playoff Platz zu erspielen. Dabei taten sie lediglich das nötigste. Dabei war es wohl praktisch, dass es in der heimischen Energy Solutions Arena gegen die New Orleans Hornets ging. Diese liegen in der Western Conference aktuell auf dem vorletzten Platz. Dank einem guten letzten Viertel, in dem vor allem Gordon Hayward und Paul Millsap überzeugten, entschieden sie auch die 29. der insgesamt bisher 39 Partien daheim. Sie gewannen mit 95:83.

Hayward markierte 23 Punkte, während Millsap auf 20 Punkte, 10 Rebounds und 7 Assists kam. Eine neue Karrierehöchstleistung schaffte Reserve-Big Derrick Favors: Er erreichte 10 Punkte, 10 Rebounds und dazu 6 Blocks. Rookie Anthony Davis, sowie Point Guard Greivis Vasquez (21 Punkte, 9 Assits)  konnten bei den New Orleans Hornets überzeugen. Ryan Anderson und Eric Gordon hingegen trafen einen eher schlechten Tag und blieben während des gesamten Spiels relativ blass.

Utah hat mit dem Sieg nun 3 Siege mehr auf dem Konto, liegen allerdings einen halben Sieg hinter den L.A. Lakers. Diese haben ja wie oben berichtet (Lakers und Jazz im Gleichschritt) gegen die Memphis Grizzlies gewonnen.

Sacramento Kings unterliegen Dallas

Die Kings, aktuell auf Rang 13, unterlagen wie erwartet den Dallas Mavericks. Für die Mavs ist ein Spiel gegen einen solchen Gegner wohl die beste Wiedergenesung, nachdem man die Playoff Plätze ja schon fast aus den Augen verloren hat. Und um rechnerisch Überhaupt noch in Schlagdistanz zu bleiben, musste man dann letztendlich auch gewinnen. Beim lockeren Sieg in der Sleep Train Arena tat man das dann auch. Man gewann mit 117:108 in Sacramento.

Beim Sieg konnten Shawn Marion (25 Punkten, 12 Rebounds), Brandan Wright (20 Punkte) sowie Darren Collison (18 Punkte, 8 Assists) überzeugen. Dirk Nowitzki zeigte ein verhältnismäßig schwaches Spiel und konnte „nur“ 16 Punkte erzielen. Das lies das Spiel allerdings auch zu. Die Kings zeigten eine abermals schwache Leistung: So ließen sie beispielsweise 51,5 Prozent Trefferquote bei den Mavs zu.

In der zweiten Halbzeit gaben die Kings das Spiel übrigens vollends aus der Hand. Bei den Mavs ist der aktuelle Stand der Dinge, dass man noch sechs Spiele zu absolvieren hat und angesichts des Rückstands auf die Jazz und Lakers sieht es wohl auch eher schlecht aus mit dem erreichen der Playoff-Ränge. Um noch den letzten Playoff-Platz zu erreichen dürften die beiden Teams in den letzten Spielen höchstens Zwei gewinnen, während die Mavs unterdessen 4-6 Spiele gewinnen müssten. Naja, ein Spruch macht ja dann doch noch Mut: Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 Bild: Scott Fairchild

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