Donald Sterling verklagt im Rassismus-Skandal seine Frau und die NBA

Wie schon angekündigt, kämpft Milliardär Donald Sterling weiterhin mit allen Mitteln darum, die Los Angeles Clippers aus der NBA behalten zu dürfen. Denn nun reichte er eine Schadensersatzklage gegen seine Frau und die NBA ein. Dieser Schritt kommt wenig überraschend, scheint der überführte Rassist nicht auf den Club aus der nordamerikanischen Basketball-Liga verzichten zu wollen.

Donald Sterling soll Clippers verkaufen

Bekanntlich soll sich Sterling von den Los Angeles Clippers trennen. Denn nach rassistischen Äußerungen wurde er dazu gedrängt, den Club zu verkaufen. Zudem erfolgte auch eine Erklärung, dass er unzurechnungsfähig sei. Jetzt folgt der Gegenschlag von Sterling gegen seine Frau und die NBA. Der 80-jährige reichte nämlich eine Schadenersatzklage ein. Diese Klage des Milliardärs richtet sich gegen die NBA, deren Commissioner Adam Silver und gegen seine Frau Shelby, von der er getrennt lebt. Mit einer einstweiligen Verfügung soll der Verkauf der Clippers an den früheren Microsoft-Boss Steve Ballmer verhindert werden. Denn dieser hatte für satte zwei Milliarden US-Dollar – rund 1,5 Milliarden Euro – den Zuschlag erhalten, nachdem der Verkauf der Clippers beschlossen worden war, da sich Sterling abfällig gegenüber Schwarzen geäußert hatte. Neben der Verkaufsaufforderung wurde der Unternehmer auch lebenslang von der Liga gesperrt.

Sterling ändert seine Meinung

Sterling, der Gutachten und Medizinern zufolge seit bis zu fünf Jahren an Alzheimer erkrankt ist und auch für unzurechnungsfähig erklärt wurde, hatte dem Verkauf der LA Clippers zunächst zugestimmt. Doch er änderte seine Meinung wieder und sagte: „Ich habe entschieden, dass ich um den Schutz meiner Rechte kämpfen muss.“ Diesen Worten lässt Sterling nun Taten folgen.

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