Die Rangers leben noch

Die New York Rangers gewinnen in Overtime gegen die Boston Bruins und halten sich am Leben. Boston hat nach wie vor drei Matchbälle, die Geschichte zeigt aber, dass Boston noch lange nicht durch ist.

New York Rangers – Boston Bruins 4:3 nach OT (0:0, 1:2, 2:1, 1:0)

Es sollte erst der zweite Treffer seiner noch jungen NHL-Karriere sein, doch dafür war es ein umso wichtigerer: Der 22-Jährige Chris Kreider traf für seine New York Rangers in Overtime und konnte so den Sweep gegen die Boston Bruins abwenden.

Dabei sah es lange Zeit nicht wirklich gut aus für die Rangers. Nach 28 Minuten lag man bereits nach zwei Powerplaytoren von Horton und Krug zurück, die heimischen Fans im Madison Square Garden hatten das Aus quasi schon vor Augen. Doch auf dem Eis gaben sich die Rangers nicht auf und erzielten nur eine Minute nach dem 0:2 den Anschlusstreffer, um dann Anfang des dritten Spielabschnitts auszugleichen.

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Das Powerplay der Rangers zeigt wieder Wirkung

Und die Rangers blieben weiter nervenstark: In der 49. Minute ging Boston erneut durch ein Tor von Seguin in Führung und nur eine Minute später konnte New York (erneut) den Ausgleich erzielen und sich gleichzeitig eine große Last von den Schultern spielen: Man traf nämlich wieder im Powerplay, was man seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr gegen die Bruins geschafft hatte.

Normalerweise sollten es die Bruins trotzdem schaffen, einen der drei noch verbleibenden Matchbälle zu verwandeln. Doch aufgeben sollten sich die Rangers noch nicht und vielmehr an das Jahr 2010 denken, in dem die Philadelphia Flyers ebenfalls im Conference-Halbfinale einen 3:0 Rückstand nach Spielen gegen die Bruins noch drehen konnten.

Boston ohne Seidenberg

Bei den Bruins muss man übrigens nach wie vor auf den verletzten Dennis Seidenberg verzichten. Auch wenn die Rangers jetzt neuen Mut geschöpft haben, so wird zumindest Bruins-Trainer Claude Julien noch lange nicht nervös, man müsse jetzt einfach ein besseres Spiel im heimischen TD Garden abliefern, es gebe keinen Grund zur Panik.

Tore: 0:1 Horton (25./PP), 0:2 Krug (28./PP), 1:2 Hagelin (29.), 2:2 Stepan (42.), 2:3 Seguin (49.), 3:3 Boyle (50./PP), 4:3 Kreider (68./OT)

Quelle Bild: Sarah Connors

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