Chicago gewinnt Spiel 7 in Overtime

Die gewinnen Spiel 7 in der Serie gegen die und drehen so eine dramatische Serie, in der es lange nicht gut aussah für Chicago. Jetzt steht man im gegen die L.A. Kings.

Chicago Blackhawks – Detroit Red Wings 2:1 OT (0:0, 1:0, 0:1, 1:0)

Die Serie zwischen Chicago und Detroit hielt viele Überraschungen für uns bereit. Zunächst einmal hatten die wenigsten damit gerechnet, dass die Red Wings gegen das beste Team der Regular Season mit 3:1 in Führung gehen können – doch wie viele hatten dann noch damit gerechnet, dass Chicago die Serie wirklich noch einmal drehen kann?

Patrick Sharp war es, der im zweiten Spielabschnitt nach einem torlosen ersten Drittel seinen 7. Playoff-Treffer markieren konnte und Chicago in Führung brachte. Diese Führung sollte allerdings nicht allzu lange halten, denn Anfang des dritten Drittels brachte der Kapitän Henrik Zetterberg seine Red Wings zurück ins Spiel.

Dramatisches Ende

Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit sollte es dann richtig dramatisch werden im United Center: Niklas Hjalmarsson versenkte den Puck im Tor, 22.103 Zuschauer sprangen auf und jubelten – doch der Treffer sollte nicht zählen. Denn Brandon Saad und Kyle Quincey waren vor der Bank der Red Wings handgreiflich geworden und Referee Stephen Walkom hatte das Spiel deshalb schon vor dem Treffer unterbrochen.

Doch in Overtime durften die Blackhawks dann doch jubeln, als der Schuss von Brent Seabrook den Weg ins Tor von Jimmy Howard fand – und zwar mit Zwischenstation am Bein von Niklas Kronwall. Der Verteidiger der Red Wings war somit der Pechvogel des Spiels, da er den Puck entscheidend ablenkte.

Conference Finale gegen die L.A. Kings

Im Conference Finale warten auf die Blackhawks nun die L.A. Kings, die sich in der Nacht zuvor (ebenfalls in Spiel 7) gegen die San Jose Sharks durchgesetzt hatten. Die letzten vier Teams in der NHL sind nun übrigens die vier Teams, die in den letzten vier Jahren den Stanley Cup gewonnen haben: 2009 die Penguins, 2010 die Blackhawks, 2011 die Bruins und 2012 die Kings. Wir haben es hier also mit einer besonderen und spannenden Konstellation zu tun.

Tore: 1:0 Sharp (22.), 1:1 Zetterberg (41.), 2:1 Seabrook (64.)

Quelle Bild: Matt Boulton

 

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