Bynum geht nach Cleveland – wen holen die Mavs?

Andrew Bynum hat bei den Cleveland Cavaliers einen Vertrag über eine Laufzeit von zwei Jahren unterschrieben. Der Center stand auch bei den Mavericks hoch im Kurs, die nach der Absage von Dwight Howard weiter auf der Suche nach einem Center sind – wer bleibt jetzt noch übrig?

Andrew Bynum: Vertrag über zwei Jahre

Nun ist es also offiziell, die Cleveland Cavaliers gewinnen das Rennen um Andrew Bynum. Der Big Man gilt als eines der größten Talente auf der Position des Center und war nach Dwight Howard eine der interessantesten Personalien auf dem Markt – allerdings hatte die Sache auch einen kleinen Haken: Denn Bynum hatte wegen anhaltender Knieprobleme in der letzten Saison kein einziges Spiel absolviert. Ob und wann er wieder zu seiner alten Stärke zurückfinden kann, das steht also in den Sternen.

Das haben auch die Cavaliers bei ihrem Vertrag berücksichtigt, sie sichern Bynum lediglich 6 Millionen Dollar im ersten Jahr zu, das zweite Jahr ist außerdem eine reine Team-Option. Trotzdem winkt dem Center ein ansprechendes Gehalt, wenn er wieder zu seiner alten Stärke zurückfindet, in dem Fall kassiert er nämlich einige Boni – sein Vertrag ist also stark leistungsbezogen.

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Auch wenn es allgemein so dargestellt wird, als hätten die Dallas Mavericks das Rennen um Bynum „verloren“, so sollte doch festgehalten werden, dass die Mavs gar kein finales Angebot abgegeben hatten. Zu groß waren die Bedenken wegen Bynums Gesundheitszustand.

Wer bleibt für die Mavericks?

Doch wer bleibt denn nun überhaupt noch übrig? Wen können die Dallas Mavericks als Center verpflichten? Howard ist in Houston, Bynum in Cleveland. In erster Linie werden aktuell drei Namen mit dem Team rund um Dirk Nowitzki in Verbindung gebracht: Zum einen ist da Samuel Dalambert, der zuletzt bei den Milwaukee Bucks unter Vertrag stand, zum anderen Joel Przybilla, Teamkollege von Dalambert – und dann ist da natürlich noch Greg Oden. Letzterer ist vermutlich der interessanteste der drei Spieler, doch er ist ein ganz ähnlicher Fall wie Andrew Bynum.

Greg Oden war der No. 1-Pick aus dem Jahr 2007 – er wurde sogar noch vor Kevin Durant gedraftet. Allerdings bestritt er sein letztes Spiel im Dezember 2009 – wir auch bei Bynum machte das Knie Probleme. Das Talent ist also ebenso gigantisch wie das Risiko. Trotzdem soll Oden gerade ganz oben auf der Liste der Mavs stehen, laut „ESPN“ hat Dallas auch schon Odens Berater kontaktiert. Doch auch hier gibt es ein weiteres Problem: Auch die San Antonio Spurs, die Miami Heat und andere Teams sind am Center interessiert. Warten wir ab, was sich in den nächsten Tagen so ergeben wird.

Quelle Bild: Keith Allison

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