Boston Celtics verlieren gegen New York Knicks

Boston Celtics / Bild: Keith Allison

Die Boston Celtics verlieren gegen die Knicks mit 78:85

Die New York Knicks und die Boston Celtics haben gleich im ersten Playoff-Spiel des Jahres gezeigt, was es heißt, richtigen Playoff-Basketball zu spielen. Die New York Knicks gewannen nach absolut hochinteressanten und kuriosen sowie intensiven 48 Spielminuten gingen die Knicks als Sieger vom Spielfeld; sie gewannen mit 85:78.

In einem Spiel, das zu jeder Zeit offen war, führte keines der beiden Teams mit mehr als acht Punkte Vorsprung. Der beste Scorer war – wie auch in der gesamten Regular Season (siehe Carmelo Anthony gewinnt Scoring Titel)- Carmelo Anthony. Er konnte 36 Punkte für sein Team, die New York Knicks, markieren. Weiterhin kam er auf 6 Rebounds und 4 Steals. Bei den Knicks trumpften auch Jason Kidd (8 Punkte, 6 Rebounds, 3 Assists, 3 Steals) und Kenyon Martin (10 Punkte, 9 Rebounds, 2 Blocks) auf. Letzterer ersetzte als Center Tyson Chandler, der angeschlagen raus musste. Ein weiterer Garant für den Sieg war J.R. Smith, der von der Bank aus kam, und 15 Punkte beisteuerte. Allerdings traf er nur 7 seiner 19 Wurfversuche, was nicht gerade die beste Trefferquote darstellt.

Bei den Boston Celtics waren vor allem Paul Pierce und Jeff Green bärentark, der allerdings nur im ersten Viertel hervorstach und da 20 seiner insgesamt 26 Punkte machte. Weiterhin leistete er sich 7 Rebounds, 3 Blocks und 6 Turnover. Bei Paul Pierce war es ähnlich; er verschuldete ebenfalls 6 Ballverluste und war insbesondere in der Crunchtime nicht der sonst übliche Rückhalt für das Team. Trotzdem erzielte er für die Boston Celtics 21 Punkte und 7 Rebounds, zählte also zu den stärksten Spielern seines Teams.

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Vor allem die Spieler von der Bank konnten bei den Boston Celtics nicht überzeugen. Kevin Garnett zum Beispiel kam zwar bis Spielende auf 9 Rebounds, traf allerdings auch nur 8 Mal und überzeugte nicht wirklich mit seinem sonst so sicherem Wurf.

New York Knicks – Boston Celtics: Die Reaktionen

  • Carmelo Anthony:
    „Es ist ein wundervolles Gefühl, zu wissen, dass wir unserer ersten Sieg der Serie hier Zuhause geholt haben. Es war wirklich wichtig für uns, rauszugehen und uns den ersten Sieg zu holen.“
     
  • Mike Woodson, Trainer der New York Knicks:
    „Boston kennt Melo und sie haben es so hart wir möglich für ihn gemacht, den Ball im Korb unterzubringen. Er hatte einen guten Start, eine ziemlich schlechte Mitte und dann, als wir die wichtigen Punkte machen mussten, hat er die Plays gemacht, die wir von ihm brauchen. Und ich meine, das ist das, was die Großen tun.“
  • Doc Rivers, Trainer der Boston Celtics:
    „Wir hatten ein paar schlimme Ballverluste heute. Wenn wir diese Turnover in jedem Spiel machen, dann sollten wir diese Spiele verlieren und das haben wir heute auch getan. Wir haben Pässe in den Post von der anderen Seite des Feldes gespielt. Ich meine, das sind einfach keine guten Pässe.“

Der Star des Spiels war nicht -wie man meinen könnte- Carmelo Anthony, der auf 36 Punkte kam, sondern unserer Meinung nach Kenyon Martin. Er war es, der nach seiner Einwechslung, richtig Feuer ins Spiel brachte. Der Big Man zeigte extremen Willen und steuerte eine große Portion zur Intensität des Spiels bei. Ganz im Gegenteil zu Jason Terry, Spieler bei den Boston Celtics. Er verwandelte keinen der fünf Würfe aus dem Feld, obwohl diese eigentlich sichere Punkte waren. Obwohl er der beste Passing-Guard der Boston Celtics ist, steuerte er keinen einzigen Assist im ganzen Spiel bei. Schwach! Der einzige Grund, dass er 20 Minuten auf dem Feld stand, war, dass die Boston Celtics nicht wirklich Alternativen haben.

Bild: Keith Allison

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