NFL: Hymnen-Protestler Colin Kaepernick erhält besseren Vertrag

Die San Francisco 49ers aus der haben nun den Vertrag mit ihrem Quarterback verändert. Dabei erhält der Footballer, der vor allem durch seinen Hymnen-Protest bekannt geworden ist, bessere Konditionen. Dies betrifft die Laufzeit und auch den Verletzungsfall, wie in den USA berichtet wird.

Vertrag zwischen 49ers und Colin Kaepernick läuft zwei statt vier Jahre

Die San Francisco 49ers selbst haben bestätigt, dass sie den Vertrag des Quarterbacks Colin Kaepernick neu aufgesetzt haben. Demnach kann der 28-jährige bereits nach einem Jahr aussteigen, wie in US Medien berichtet wird. Denn der Vertrag hat nun nicht mehr eine Laufzeit bis 2020 wie bisher, sondern nur noch bis 2018. Zudem ist das zweite Jahr dabei optional, wobei Kaepernick die Option ziehen kann. Der Quarterback wurde vor allem dadurch bekannt, dass er einer der Hymnen-Protestler in den USA ist. Immer, wenn die US-Nationalhymne vor den Spielen erklingt, kniet er nieder und schweigt.

Garantiesumme bei Verletzung: 17 Millionen US-Dollar

Auch die weiteren Konditionen des Vertrages sind den US-Berichten zufolge stattlich. So bekommt der Quarterback der San Francisco 49ers durch den neuen Vertrag einen Bonus, wenn er in der laufenden Spielzeit mindestens die Hälfte der Spielzüge absolvieren wird. Darüber hinaus soll demnach auch ein weiterer Punkt festgeschrieben sein. Denn im Falle einer Verletzung erhält Colin Kaepernick dann in der kommenden Spielzeit ein Gehalt von festgeschriebenen 17 Millionen US-Dollar.

Colin Kaepernick war erst vor wenigen Tagen zum ersten Quarterback befördert worden

In diesen Tagen läuft es damit also bestens für Colin Kaepernick. Denn erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass 49er Trainer Chip Kelly der Starter auf der Quarterback Position anstelle von Blaine Gabbert wird. Zur Begründung führte Kelly dabei an, dass mit Kaepernick die Offensive mit dem Ball besser wird.

Foto: flickr.com/Mike Morbeck