NBA: Wichtiger für Sieg für Dallas gegen OKC

Ganz wichtiger Sieg gegen für die im Kampf um die letzten Playoff-Plätze – und gleichzeitig der erste Overtime-Erfolg seit langer Zeit! Die Knicks und Trail Blazers schwächeln.

Dallas 128:119 in Overtime

Gerade erst hatten die Dallas Mavericks eine bittere Niederlage gegen die Brooklyn Nets einstecken müssen, vor allem Dirk war in diesem Spiel weit unter seinen Möglichkeiten geblieben. Doch das schien den großen Deutschen gewurmt zu haben, denn gegen OKC zeigte er eine ausgezeichnete Leistung und führte seine Mavs in Overtime zum Sieg.

Es war ein enges Spiel, mal war OKC in Führung, mal die Mavericks. Wenige Sekunden vor dem Ertönen der Schlusssirene hatten die Mavs sogar noch die Chance, den Einstand in eine Führung zu verwandeln, Dirk Nowitzki nahm einen ganz wilden Dreier und traf damit auch fast ins Schwarze – aber eben nur fast. Insgesamt kam der Deutsche auf 32 Punkte, 10 Rebounds und 6 Assists, vor allem in der Overtime, die Dallas deutlich gewinnen konnte, war er zur Stelle. Unterstützung erhielt er von Jose Calderon mit 22 Punkten und 8 Assists, Monta Ellis (17 Punkte) und Vince Carter, der 16 Punkte beisteuerte.

Bei den Thunder sind (mal wieder) in erster Linie Kevin Durant und Russell Westbrook zu nennen, Durant kam auf 43 Punkte und Westbrook auf 23 Zähler, beide leisteten sich aber auch einige Ballverluste. Wenn die beiden etwas mehr Unterstützung von ihren Teamkollegen bekommen hätten, wäre an diesem Tag mit Sicherheit auch ein Sieg für OKC möglich gewesen, mal sehen, was da in den Playoffs noch so auf uns zukommt. Die Mavs ziehen mit ihrem Sieg übrigens wieder an den Phoenix Suns vorbei und liegen damit vorerst wieder auf Rang 8 im Westen.

127:96

Die Knicks sind ein kleines Mysterium. Da gewinnen sie erst Spiel um Spiel, kassieren dann eine bittere Niederlage gegen die Cleveland Cavaliers und fallen dann wieder in den alten Trott. Ein Spiel gegen die eher schwachen Lakers müssten die Knicks eigentlich in jedem Fall gewinnen, doch mit 96:127 hagelte es eine extrem deutliche Niederlage. Ja, man kann und muss fast schon sagen, dass die Knicks von den Lakers zerstört wurden.

In der Verteidigung waren die Knicks über weite Strecken viel zu passiv und die Lakers nutzten das – gerade von Downtown – gnadenlos aus. Alleine im dritten Viertel gelangen den Jungs aus L.A. unglaubliche 51 Punkte! Angeführt wurde die Scorer-Liste auf Seiten der Lakers von Xavier Henry mit 22 Punkten, es folgten Nick Young mit 20 Punkten und Kent Bazemore mit 18 Punkten. Insgesamt trafen die Lakers 64,3 Prozent ihrer Dreier.

Bei den Knicks hielten nur Carmelo Anthony mit 29 Punkten und 9 Rebounds sowie Tim Hardaway Jr. mit 17 und Amare Stoudemire mit 16 Punkten dagegen.

95:85

Was ist los mit den Trail Blazers? So unglaublich stark sie auch in die Saison gestartet waren, so sehr schwächeln sie im Moment. Nur drei der letzten elf Spiele konnten gewonnen werden, das ist zu wenig, wenn man ganz oben mitspielen möchte.

Einer der Hauptgründe dieser Negativ-Serie ist mit Sicherheit die Rückenverletzung von LaMarcus Aldridge, bereits sieben Spiele in Folge hat der Superstar der Trail Blazers nun schon verpasst. Und wenn dann noch Damian Lillard strauchelt und nur 5 seiner 17 Würfe trifft, dann sieht es eben nicht allzu gut aus für Portland. Positiv hervorheben muss man allerdings die Leistung von Robin Lopez (20 Punkte und 13 Rebounds). Bei den Magic kam Tobias Harris auf starke 25 Punkte und 11 Rebounds, Nikola Vucevic steuerte 22 Punkte und 10 Rebounds bei, Voctor Oladipo kam auf 13 Punkte, 5 Rebounds und 6 Assists.

Quelle Bild: Danny Bollinger / Flickr