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Doping-Vorwurf in der NFL: Peyton Manning unter Beschuss

Die National Football League (NFL) steht unter Beschuss. Im Visier steht Peyton Manning, ihm wird Doping vorgeworfen. Bereits Ende letzten Jahres machten Berichte die Runde, denen zufolge Manning des Dopings bezichtigt wurde. Manning selbst dementierte jedoch.

Manning wehrt sich gegen Doping-Vorwürfe

Peyton Manning, ehemaliger Quarterback der Denver Broncos, wurde bereits im Dezember letzten Jahres des Dopings bezichtigt. Er soll nach Informationen des arabischen TV-Senders Al Jazeera nach einer Nackenoperation 2011 HGH, ein menschliches Wachstumshormon, zu sich genommen haben. HGH ist seit 2011 in der NFL verboten, es wird jedoch erst seit 2014 getestet. Bislang konnte noch kein Spieler der Einnahme überführt werden. Im Bericht des arabischen Fernsehsenders ist die Rede davon, dass sich Manning die Hormone über eine Anti-Aging-Klinik beschafft haben soll. Manning, der 2007 mit den Indianapolis Colts den Super Bowl gewann, streitet dies ab und spricht von einer Fälschung. Am stärksten wurde Manning von einem Pharmazeuten aus Houston belastet, doch kurz nach der Veröffentlichung des Berichts nahm der Apotheker seine Aussage wieder zurück. Manning hatte einen privaten Ermittler mit der Klärung des Falls beauftragt.

Peyton Manning: niemals Wachstumshormone verwendet

Peyton Manning bestreitet, jemals menschliche Wachstumshormone verwendet zu haben; er bezeichnet die Berichte als völlig falsch. Manning ist nun im Ruhestand, doch angesichts der Anschuldigungen kommt er nicht zur Ruhe. Adolpho Birch, Vizepräsident der NFL und zuständig für

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gab ein Statement. Er spricht davon, dass Peyton Manning weiterhin im Visier steht. Erst vor wenigen Tagen wurde noch davon berichtet, dass keine Untersuchungen gegen Manning laufen.

Spieler müssen befragt werden

Birch sagte in seinem Statement, dass die Untersuchungen zwar noch laufen, aber die Spieler weiterhin befragt werden müssen. Seit Anfang April versuchen die Verantwortlichen der NFL, Termine mit dem Spielerverband zu vereinbaren. Eine Antwort blieb jedoch trotz mehrfacher Anfragen aus. Der Bericht des Senders Al Jazeera habe ernsthafte Fragen aufgeworfen.
Foto: flickr.com/Craig Hawkins

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